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Göttinger Schüler plant Theaterprojekt

Schauspieler gesucht Göttinger Schüler plant Theaterprojekt

Nach den Sommerferien startet in der Gemeinde Gleichen ein Theaterprojekt, das sich mit der Hurkutsage befasst. Elias Heintz, Schüler des Göttinger Felix-Klein-Gymnasiums, der das Projekt „Hurkut ist mein Name“ in die Wege geleitet hat, ruft dazu auf, an der Aufführung mitzuarbeiten.

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Die Waldbühne in Bremke.

Quelle: HEller (Archiv)

Göttingen/Gleichen. Insgesamt soll das Stück von zehn bis zwölf Schauspielern dargeboten werden. Angesprochen sind Theaterinteressierte jeder Altersgruppe. Elias Heintz hat nach eigenen Angaben am Felix-Klein-Gymnasium bereits die Theater-AG geleitet und mehrere Improvisationsprojekte auf die Beine gestellt. Seit seinem 13. Lebensjahr hat er am deutschen Theater Göttingen in unterschiedlichen Jugendclubs gespielt und war auch in anderen Theaterprojekten tätig. Jedoch immer in der Rolle des Schauspielers. Das soll sich nun mit dem Hurkut-Projekt ändern.

„Durch meinen Vater, der in der Gemeinde Gleichen in unterschiedlichen Kulturprojekten involviert ist, habe ich gelernt, wie ich die Vorbereitung eines solchen Projektes anzugehen habe“, sagt Heintz. Das Textbuch für das Drama ist schon fertiggestellt und entstand mithilfe von Nicola Bongard. Bei der Frage, welches Stück sich überhaupt anbieten würde, bekam Heintz den Tipp, dass es in Gleichen naheliegen würde, die Hurkutsage darzustellen.

Anmeldungen

Anmeldungen per an eilas.heintz@gmx.de oder unter 05508/1276 oder 0157/36643068

Ab Mitte August soll die gemeinsame Vorbereitung starten, bis das Stück im Juni 2018 auf der Waldbühne in Bremke, nahe der Hurkut-Höhle, dreimal aufgeführt wird. „Je näher die Aufführungen rücken, desto zeitintensiver wird die Probenzeit. Doch ich erhalte zum Glück auch Unterstützung des Vereins für Heimat und Region, Kultur und Tourismus, genannt Hurkutverein. Außerdem wird mir Maja Müller-Bula als professionelle Schauspielerin in einigen Proben zur Seite stehen“, so Heintz. Mit dem Theaterprojekt „Hurkut ist mein Name“ möchte Heintz den Besuchern näherbringen, was die Gemeinde Gleichen zu bieten hat und was es mit der Hurkut-Sage auf sich hat. Diese war ihm vor dem Projekt selbst unbekannt.

In der Hurkut-Sage geht es um den Eremiten Hurkut, der in einer Burg aufgewachsen ist. Diese und eine weitere Burg standen angeblich auf den Gleichen, zwei Hügeln in der Gemeinde Gleichen. Zwischen den Besitzern der beiden Burgen herrschte große Feindschaft. Der Hurkut wurde der Legende nach jedoch von einem Bewohner der verfeindeten Burg gerettet. Trotzdem befahl der Burgherr ihm, dem Hurkut, ebendiesem Bewohner etwas anzutun. Diese ihm befohlene Freveltat wollte der Hurkut aber nicht ausführen. Darum fristete er sein Leben fortan in einer Höhle im Reinhäuser Forst, dem späteren Hurkutstein in der Nähe der heutigen Waldbühne. kf

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