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Göttinger Schülerin macht drittbestes Abitur

In ganz Niedersachsen Göttinger Schülerin macht drittbestes Abitur

Hannah Schlüter hat in diesem Jahr ihr Abitur am Felix-Klein-Gymnasium mit 889 von 900 möglichen Punkten absolviert. Die 18-Jährige erreichte damit das drittbeste Ergebnis in Niedersachsen.

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Hannah Schlüter

Quelle: r

Göttingen. Für den Leiter ihrer Schule, Michael Brüggemann, ist das Resultat "historisch für das FKG". Generell wurde die Absolventin als "sehr engagiert während der Schulzeit" wahrgenommen. Sie sei aktives Mitglied im Orchester gewesen und habe regelmäßig an der Matheolympiade teilgenommen, bei der sie einmal auf Bundesebene habe siegen können.

Die Wahl ihrer Schwerpunkte im Abitur von Physik, Mathematik, Informatik, Englisch und Geschichte war offenbar die Richtige. Denn im Herbst startet Schlüter ihr Studium in London am Imperial-College mit den Schwerpunkten Mathematik und Informatik. Die Universität genießt einen Ruf als eine der forschungsstärksten und renommiertesten Universität der Welt und wird auf einer Ebene mit Oxford oder Cambridge genannt. Auf die Frage, ob sie nicht trotz allem ein wenig frustriert aufgrund der fehlenden elf Punkte sei, die ihr ein perfektes Abitur beschert hätten, muss die Absolventin lachen.

Vieles zugeflogen

Die Zielsetzung, ein College in London zu besuchen, habe sie erst seit der Oberstufe. Ihre vorherigen schulischen Leistungen seien ihr zwar wichtig gewesen, es sei jedoch nie explizit das Ziel gewesen, ein Abitur mit der begehrten Eins vor dem Komma zu erlangen. Vieles sei ihr zugeflogen, erklärt Schlüter. Ihr Interesse an Mathematik sei vor der Oberstufe, in der jede benotete Leistung das Abitur beeinflusst, größtenteils in die Matheolympiade anstatt in Klausuren investiert worden.

In ihrer Freizeit ist die Absolventin gerne aktiv unterwegs. In der vergangenen Saison war sie als Angriffsspielerin Teil der ersten Basketballmannschaft der Veilchen Ladies. Die sportliche Komponente will Schlüter auch in London gerne fortführen.

Verbleibende Zeit genießen

Für ihren neuen Wohnsitz werde der zukünftigen Studentin für das erste Semester eine Wohnung als Service der Universität vermittelt, so dass ihr viele Organisationsaufgaben erspart blieben. Bis jetzt habe sie sich aber noch gar nicht mit der Organisation ihres Studiums befasst, meint Schlüter.  

Sie wolle nun erst einmal die verbleibende Zeit mit ihrer Familie genießen, die sie bald weitaus seltener sehen wird. Mit ihren Eltern kam sie vor kurzem aus einem Urlaub zurück. Außerdem sei ein Besuch bei den Großeltern geplant. Das Semester beginne schließlich auch erst im Oktober.

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