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Göttinger Schülerin reist nach Japan

G7-Junior-Gipfel Göttinger Schülerin reist nach Japan

Die 18-jährige Gymnasiastin Svea Venus wird Deutschland als eine von vier Jugendlichen beim G7-Junior-Gipfel ab kommender Woche in Japan vertreten. Dort wird sie mit Delegationen aus den anderen G7-Staaten über „Umwelt und eine nachhaltige Gesellschaft“ diskutieren und ihre Ergebnisse japanischen Regierungsmitgliedern präsentieren.

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Svea Venus reist zum G7-Junior-Gipfel nach Japan.

Quelle: r

Benniehausen. „Aber ja, ich bin total aufgeregt“, sagt Svea Venus. Japan sei doch so ganz anders als die Länder, die sie bisher bereist hat, „und ich bin sehr gespannt auf die anderen Teilnehmer“. Am Mittwoch wird die 18-Jährige Schülerin aus Benniehausen gemeinsam mit vier Jugendlichen aus anderen Regionen Deutschlands zum G7-Junior-Gipfel reisen.

Hoffen auf ein bisschen Einfluss

Im Mai kommen dann im Küstenort Shima die Regierungschefs der G7-Mitglieder zusammen. Natürlich hofft Venus, dass die Ergebnisse des Junior-Gipfels auch dort gehört werden „und wir ein bisschen Einfluss nehmen können“.

Der G7-Gipfel (Gruppe der Sieben) ist ein informeller Zusammenschluss wichtiger Industrienationen. Regelmäßig treffen sich die Regierungschefs, um über Themen aus den Bereichen Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklungen zu diskutieren. Dem Gremium gehören die USA, England, Kanada, Japan, Frankreich, Deutschland und Italien an.

Der G7-Junior-Gipfel findet im Vorfeld des G7-Gipfels statt – auf Einladung des jeweiligen Außenministeriums. Dazu werden Delegationen aus den Teilnehmerstaaten entsandt. Für Deutschland hat der deutsche Bundesjugendring (DBJR) auf Wunsch des Jugendministeriums vier Mitreisende vorgeschlagen.

Aktiv mitgestalten

Die Reise nach Japan sieht Venus „als eine besondere Chance“. Schon seit längerem interessiere sie sich für andere Länder, Politik und besonders für Umweltthemen. „Ich will mich aktiv einsetzen und mitgestalten“, fügt sie an. Und die vorgesehenen Gipfel-Themen unter dem Titel „Der Planet für die nächste Generation – Umwelt und nachhaltige Gesellschaft“ würden junge Menschen besonders betreffen.

Die Schülerin am Hainberg-Gymnasium ist sicher, „eine für Wohlstand sorgende Wirtschaft und Umweltschutz müssen Dank neuer Technologien keinen Widerspruch mehr darstellen“. Das wolle sie in den G7-Gesprächen vermitteln. Und sie wolle natürlich Japan kennenlernen. „Darum freue ich mich besonders auf ein paar Tage, die wir in Gastfamilien untergebracht werden“.

Dokumentation über die Arbeit

Ziel des G7-Junior-Gipfels sei es, Jugendliche zur Mitgestaltung auch auf politischer Ebene zu bewegen, erklärt der Bundesjugendring. Über die Arbeit der Teilnehmer werde eine Dokumentation angefertigt, im Internet veröffentlicht - „und vielleicht auch von uns dem japanischen Wirtschaftsminister vorgestellt“, hofft Venus.

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