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Göttinger Stadtansichten in acht Schulen

Stadtgeschichte in comicartigen Zeitleisten Göttinger Stadtansichten in acht Schulen

Der Künstler selbst hat es als Geschenk an die Göttinger Bürger bezeichnet, jetzt ist es auch ein Geschenk der Litfin-Stiftung an acht weiterführende Schulen in der Stadt: Am Donnerstag hat sie die ersten großformatigen Spezialdrucke der Zeichnung „Eine Göttinger Stadtansicht“ von Uwe Brandi den ersten Schulen übergeben.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Akribisch und sehr detailliert, informativ und rätselhaft, witzig und sieben Zeitleisten ungewöhnlich strukturiert hat Uwe Brandi die Geschichte Göttingens auf seinen Stadtansicht gezeichnet. Es ist ein Bild, „mit dem die Schüler ein Stück Stadtgeschichte auf eine etwas andere Art kennenlernen können als im üblichen Unterricht“, erklärte Gert Litfin, warum die nach ihm benannte Stiftung allen fünf Gymnasien und drei Gesamtschulen in der Stadt das Bild schenkt. Entstanden sei die Idee während einer Ausstellung im Februar, in der Brandi das Bild erstmals vorstellte, ergänzte Susanne Litfin: „Eine Idee, die wir gerne aufgegriffen haben.“

Gemeinsam mit Brandi hat das Ehepaar Litfin eines der großformatigen Bilder am Donnerstag dem Felix-Klein-Gymnasium (FKG) übergeben. Brandi war selbst Schüler am FKG, lebt inzwischen aber in Rheinland-Pfalz. Dass sein Bild jetzt in mehreren Schulen hängen wird, findet er „super und sensationell“. Auch der Künstler ist überzeugt, dass Kinder und Jugendliche die Geschichte Göttingens damit wie in einem Comic erforschen und kennenlernen können.

Und das auf einem zwei mal drei Meter großen Bild auf einer dünnen Alu-Dibond-Platte mit Schutzlaminat. Um die acht großformatigen Drucke herzustellen, haben Mara Menol-Adel und Christoph Adel von der Firma Digital-Design die eigentlich 100 mal 70 Zentimeter große Druckgrafik in etwa 200 Segmenten abfotografiert und für den Großdruck digitalisiert. Die ersten FKG-Schüler, die das Bild am Donnerstag anschauen konnten, waren begeistert. „Das ist ja ein richtiges Suchbild“, freute sich eine Achtklässlerin.

Die Litfin-Stiftung unterstützt seit 2006 innovative Ideen und Projekte an Schulen in Stadt und Region Göttingen. Seit ihrer Gründung hat sie gut 91 Projekte mit insgesamt 370000 Euro gefördert.

Die Druckgrafik „Eine Göttinger Stadtansicht“ gibt es in den Geschäftsstellen von  Göttinger Tageblatt, Jüdenstraße 113c, und Eichsfelder Tageblatt, Auf der Spiegelbrücke 11 in Duderstadt. 

 ©Hinzmann

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