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"Maßlose Provokation"

Mahnwache vom "Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen" "Maßlose Provokation"

"Wegen der historischen Bezüge" untersagt die Göttinger Stadtverwaltung dem "Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen", am Sonntag um 19 Uhr auf dem Albaniplatz eine Mahnwache abzuhalten. Die Verwaltung sieht dafür stattdessen den Bahnhofsvorplatz vor.

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Freundeskreis bei wöchentlicher Mahnwache.

Quelle: GT (Archiv)

Göttingen. Das sei dem Anmelder bereits mündlich mitgeteilt worden, erklärt die Stadtverwaltung. Auf dem Albaniplatz hatten die Nationalsozialisten im Jahr 1933 ihre reichsweit organisierte Verbrennung von Büchern verfemter Autoren abgehalten. Der Göttinger Allgemeoine Studierenden-Ausschuss (AStA) erklärte zu dem Antrag des "Freundeskreises", „die Anmeldung einer Veranstaltung auf dem Albaniplatz, als ehemaliger Adolf-Hitler-Platz und Ort der Bücherverbrennung 1933, stellt für uns und wahrscheinlich alle Göttinger, die an eine freie, offene Gesellschaft glauben, eine maßlose Provokation dar“.  

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