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Göttinger Stolpersteine werden verlegt

Arbeiten Göttinger Stolpersteine werden verlegt

Erstmals werden in Göttingen im öffentlichen Raum Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer der nationalsozialistischen Diktatur verlegt. Auf den Steinen, die ins Pflaster eingelassen werden, befinden sich Messingplatten, auf denen Informationen zu den Opfer eingraviert sind.

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Gunter Demnig bei einer Stolperstein-Verlegung in Hamburg im Juni 2012.

Quelle: dpa/Archiv

Göttingen. Der Kölner Künstler  Gunter Demnig verlegt die Steine am Dienstag, 17. März, an drei Stellen in der Stadt. Die Steine werden vor den ehemaligen Wohnhäusern der Vertriebenen und Ermordeten verlegt. An jedem der Standorte werden Grußworte gesprochen und Informationen zu den Opfern gegeben. Außerdem spielt Yoko Teuteberg Klarinette.

Die Aktion beginnt um 14 Uhr in der Groner Straße 9, wo vier Stolpersteine für die Familie Katz verlegt werden. Gegen 15 Uhr sollen im Papendiek 26 fünf Stolpersteine für die Familie Asser folgen, gegen 16 Uhr ein Stolperstein für Hermann Hirsch. Es sprechen unter anderem Vertreter von Stadt, Geschichtsverein und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. bar

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