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Göttinger Studentin Hai Ha Vu Thi aus Nepal

Nach Beben Göttinger Studentin Hai Ha Vu Thi aus Nepal

Nepal ist am Dienstag erneut von einem heftigen Beben erschüttert worden. Die Erdstöße der Stärke 7,4 brachten Häuser zum Einsturz. Das Epizentrum lag nahe der Hauptstadt Kathmandu. In der Region befindet sich auch die Göttinger Studentin Hai Ha Vu Thi immer noch im Hilfseinsatz. Sie blieb unverletzt, wie sie dem Tageblatt auf Anfrage mitteilte.

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Nepal ist am Dienstag erneut von einem heftigen Beben erschüttert worden. Die Erdstöße der Stärke 7,4 brachten Häuser zum Einsturz.

Quelle: dpa

Nepal/Göttingen. Die 22-Jährige erlebte das Beben in Dohla, etwa zwei Autostunden von Kathmandu entfernt. Sie sei mit ihrem Hilfsteam gerade beim Essen gewesen, als die Erde gebebt habe.

Die Menschen seien schreiend auf die Straße gerannt, viele hätten geweint, erzählte sie. Sie habe sich sofort mit Mitgliedern ihres Teams in einem Auto auf den Rückweg in die Hauptstadt gemacht, weil sie Angst hätten, dass später Wege versperrt sein und sie dann nicht mehr zurückkommen könnten nach Kathmandu.

Eindrücke vor Ort:

Seit Februar ist die Göttinger Studentin in Nepal. Nach einem Praktikum in Kathmandu für die Organisation „Planète Enfants“ wäre sie eigentlich schon längst wieder zu Hause in Deutschland. Aber dann kam das Erdbeben und zerstörte weite Teile des Landes. Sie hätte sofort zurückfliegen können in ihre Heimat. Aber die 22-Jährige blieb – um zu helfen.

„Ich wollte unbedingt für meine Freunde da sein und Nepal in dieser schweren Zeit unterstützen. Ich habe Kathmandu und die Menschen hier so lieb gewonnen und konnte einfach nicht wahrhaben, was ihnen passiert ist“, sagt Vu Thi. „Ins Flugzeug zu steigen und den Menschen hier den Rücken zu kehren, vor allem meinen Freunden und Kollegen, war mir einfach total fremd.“

Eigentlich wollte die 22-Jährige am 19. Mai zurück nach Deutschland kehren. Ob sich dieser Plan nach dem erneuten Beben realisieren lässt, ist noch unklar.

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