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Göttinger Tafel fährt Elektrobikes

Kooperation mit NWNC Göttinger Tafel fährt Elektrobikes

Die Göttinger Tafel und die gemeinnützige Gesellschaft „Neue Wege Neue Chancen“ (NWNC) kooperieren zukünftig beim Projekt „Neue Laster“. Lastenfahrräder mit Elektroantrieb sollen Lebensmittel-Abholungen und Belieferungen umweltfreundlich vereinfachen.

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Neu bei der Göttinger Tafel: Lastenfahrräder mit Elektroantrieb.

Quelle: Heller

Göttingen. Zwei der „Cardiobikes“ sind bereits für die Tafel im Einsatz. Ein drittes soll bald folgen. „Für die Tafel bedeutet dies eine Entlastung des Fahrdienstes und eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauches“, sagt Tafel-Geschäftsführerin Martina May. Die Kooperation mit „Neue Wege Neue Chancen“ kommt nicht von ungefähr: „Wir arbeiten schon lange erfolgreich zusammen“, sagt Christoph Filler, Geschäftsführer von NWNC. Die neuen Transportmöglichkeiten sollen vor allem zwei entscheidende Vorteile mit sich bringen: Zum einen kann Langzeitarbeitslosen mit Vermittlungsschwierigkeiten eine berufliche Perspektive als Fahrer geboten werden, zum anderen wird „Menschen, die eine eingeschränkte Mobilität haben und ihre benötigten Lebensmittel nicht selber abholen können“, geholfen, meint Filler.

Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Göttingen und der Litfin Stiftung. Die speziellen Fahrräder kosten in der Anschaffung bis zu 12000 Euro und waren von dem Berliner Unternehmen Veloform ursprünglich für Personentransporte konzipiert. In Göttingen befördern die Lastenfahrräder zukünftig bis zu 250 Kilo Lebensmittel.

Klaus-Peter Sandrock, einer der Fahrer der Elekro-Bikes, findet die neuen Fortbewegungsmittel „super spannend“, und sagt: „Um im Stadtgebiet schnell Dinge von A nach B zu transportieren, sind sie optimal.“

Yannick Höppner

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