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Göttinger Tafel versorgt 1.250 Bedürftige

400 Kinder und Jugendliche Göttinger Tafel versorgt 1.250 Bedürftige

In Göttingen wurden im vergangenen Jahr durchschnittlich 1.250 Menschen bei der Tafel gemeldet. Darunter waren rund 400 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Das geht aus der aktuellen Bilanz hervor, die die Göttinger Tafel in ihrem Jahresbericht 2015 veröffentlicht hat.

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Die Göttinger Tafel sammelt - wie hier am Felix-Klein-Gymnasium (Archivbild) - Lebensmittelspenden und verteilt diese an Bedürftige.

Quelle: Archiv

Göttingen. Bei der Göttinger Tafel erhalten Menschen mit geringem Einkommen überschüssige, gespendete Lebensmittel. Bei den Hilfeempfängern ist die Anzahl der Flüchtlinge, die bei der Tafel gemeldet sind, von etwa 70 Personen im Jahr 2014 auf 420 Ende 2015 gestiegen.

2015 seien bei der Tafel 30.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet worden - das hätte bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro brutto pro Stunde 255.000 Euro ausgemacht. Die Tafel beschäftigt zwei Festangestellte, zwei Mini-Jobber und einen Bundesfreiwilligen. Insgesamt zählt der Verein nach eigenen Angaben 112 Mitglieder, von denen rund 80 Personen aktiv tätig seien.

Die Tafel-Fahrzeuge seien im vergangenen Jahr 28.512 Kilometer im Einsatz gewesen, wobei die Fahrten mit Privatautos nicht mit eingerechnet worden seien. Nicht so gut angenommen wurde nach Auskunft der Tafel der Lieferservice für nicht-mobile Bedürftige. Nur ein- bis zweimal pro Woche seien durchschnittlich neun Personen auf diesem Weg mit Lebensmitteln versorgt worden.

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