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Göttinger Tannenberg-Schule ist Partner der Autostadt Wolfsburg

Abschlussklassen prodizieren Film über die Außenstelle der Förderschule Göttinger Tannenberg-Schule ist Partner der Autostadt Wolfsburg

Die Schule am Tannenberg ist eine von sechs Partnerschulen der Autostadt in Wolfsburg. Mit der Idee, einen Imagefilm über Unterricht und Leben in der Außenstelle der Förderschule zu produzieren, hatten die Oberstufenklassen die Projektjury überzeugt - als erste Förderschule im Land.

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Die Schüler der Tannenbergschule bei ihren Dreharbeiten in der Außenstelle auf dem Hagenberg.

Quelle: EF

Göttingen. Nach einem Jahr Produktionszeit haben sie ihren Film inzwischen fertig gestellt. Am vergangenen Wochenende präsentierten sie ihn vor großem Publikum in Wolfsburg.

„Dass wir als Förderschule dabei sein konnten, ist schon etwas Besonderes und großartig – vor allem für die Schüler“, sagte Heike Mengler, eine der betreuenden Lehrerinnen der Film-Crew. Die besteht aus 14 Schülern der beiden Abschlussklassen der Förderschule für geistige Entwicklung in Weende in ihrer Außenstelle auf dem Hagenberg.

In zwei Tageswohngruppen üben sie dort vor allem Alltag: vom Einkaufen und Kochen über Wäschewaschen bis zur Freizeitgestaltung. Der praxisorientierte Unterricht und Tagesablauf abseits des Elternhauses  soll sie auf ein eigenständiges Leben vorbereiten.

Für manche Schüler sei es eine große Herausforderung, in die Außenstelle zu wechseln, sagt Mengler. Der jetzt produzierte Imagefilm solle ihnen vor dem Wechsel Mut machen. Zum Teil dokumentarisch, aber auch in Spielszenen, zeigt er das Leben in der Außenstelle im Fliederweg während eines Schuljahres – kommentiert von einem der Schüler.

Der Film ist eine komplette Eigenproduktion: Die Schüler haben das Drehbuch geschrieben, Drehorte ausgesucht sowie vor und hinter Kamera mitgewirkt. Als Partnerschule wurden sie von der Autostadt mit Kamera, Tontechnik, Computer und Software für die Videobearbeitung ausgestattet. Außerdem wurden sie nach Angaben von Mengler während der Arbeit immer wieder von Experten beraten.

Parallel absolvierte Mengler eine Lehrerfortbildung zum Thema „Film und Filmen in der Schule“ in der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel.

Seit 2003 können ausgewählte Partnerschulen mit Unterstützung der Autostadt guten Idee ein konkretes Projekt entwickeln und umsetzen. Ihre Ergebnisse präsentieren sie in Wolfsburg vor großem Publikum. Die Initiative wird vom Niedersächsischen Kultusministerium unterstützen. Der Film der Tannenbergschule ist in kürze auf der Schul-Homepage zu sehen: schuleamtannenberg.de

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Von Redakteur Ulrich Schubert

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