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Göttinger Uni-Präsidentin stellt Pläne bei Pro-City-Treffpunkt vor

Forum Wissen Göttinger Uni-Präsidentin stellt Pläne bei Pro-City-Treffpunkt vor

Mit einer Ausstellung über den Göttinger Nobelpreisträger Stefan Hell und seinen Weg zur höchsten Auszeichnung für Wissenschaftler soll das von der Universität geplante "Forum Wissen" eröffnet werden. Entsprechende Pläne für das Projekt eines Haus des Wissens hat Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel am Mittwochabend bei einem Pro-City-Treffpunkt vor 20 Mitgliedern des Vereins vorgestellt.

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Göttinger Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Das Konzept für das Forum, das in dem Gebäude des Zoologischen Institutes am Groner Tor entstehen soll, sei "fast fertig", sagte Beisiegel. Für sie ist das Forum Wissen die "Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft". In einer Hauptausstellung sollen Exponate aus den rund 30 Universitätssammlungen zu sehen sein. Damit solle bei den Besuchern das Interesse an den Sammlungen geweckt werden und sie zu ihnen geführt werden. Beisiegel machte deutlich: "Wir wollen die dezentralen Sammlungen behalten und besser machen." Zweiter Baustein des Forums werden Sonderausstellungen. Bislang habe Uni rund 120 Themenideen dafür gesammelt. Hinzu kämen eine Restaurierungs- und Experimentierwerkstatt sowie ein Café.

"Göttingen braucht etwas, wo man hingehen kann",  sagte Beisiegel. Einen Ort, der für ein nationales und internationales Publikum attraktiv sei. An die Einzelhändler von Pro City richtete Beisiegel den Wunsch, gemeinsam eine Atmosphäre in der Stadt zu schaffen, die ausländische Wissenschaftler nach Göttingen locke. Sie geht davon aus, dass die Stadt und ihr Handel durch die zahlreichen Forumsbesucher profitieren wird.

Bei der Finanzierung des Hauses kann die Universität fest mit fünf Millionen Euro aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit rechnen. Beisiegel hofft zudem auf eine Förderung von ebenfalls fünf Millionen Euro durch das Land Niedersachsen. Zwei bis vier Millionen Euro könnten, so die Uni-Präsidentin, durch Sponsoring durch große Firmen zusammenkommen. Flankierend werde im Januar eine Crowdfunding-Kampagne starten. Auch hier appellierte Beisiegel an die Händler, sich mit Ideen einzubringen. 

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