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Weihnachtsmarkt: Aufbau beginnt am 20. November

Göttinger Attraktion Weihnachtsmarkt: Aufbau beginnt am 20. November

In diesem Jahr beginnt der Göttinger Weihnachtsmarkt erstmals an einem Montag, am 27. November. Fest steht, es gibt 73 Stände. Gearbeitet wird noch am Sicherheitskonzept und am Kulturprogramm.

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Betrieb am Hochcafé: So wie schon 2016 wird es auch 2017 wieder aufgebaut.

Quelle: Niklas Richter

Göttingen. I

In knapp zwei Wochen geht es los: Ab Montag, 20. November wird in diesem Jahr bereits der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Das sagt Daniel Asmuß, Vorsitzender des Weihnachtsmarktvereins Göttingen.

Polizei und Verwaltung arbeiten derzeit auch noch am Sicherheitskonzept für die Veranstaltung. Im vergangenen Jahr waren unter anderem mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten verstärkt auf Streife unterwegs. „Wir sind in Abstimmung mit der Polizei dabei, das Sicherheitskonzept aufzustellen”, so Johannson. Sobald es stehe, werde man darüber informieren. Eines aber ist laut Rainer Nolte, Leiter Einsatz der Göttinger Polizei, klar. „Es wird sicher nicht weniger Sicherheitsvorkehrungen geben, eher im Gegenteil“, sagt er. Die Gefährdungslange habe sich seit dem vergangenen Jahr noch einmal verändert, dem werde man Rechnung tragen. Das gelte grundsätzlich für alle Großveranstaltungen in der Region, nicht nur für den Weihnachtsmarkt. Das Sicherheitskonzept werde den neuen Schwerpunkten angepasst.

„Es gibt in diesem Jahr 73 Stände, dafür lagen uns 115 Bewerbungen vor”, sagt Detlef Johannson von der Stadtverwaltung. Das sind fünf Buden weniger als im vergangenen Jahr. Das Auswahlverfahren sei in diesem Jahr aber reibungslos gelaufen. Unter den Buden gibt es viele Klassiker aber auch einige Neuerungen. „Wir haben zum Beispiel wieder einmal einen Korbflechter auf dem Platz”, so Asmuß. Ein paar Stände hätten zudem gewechselt, so der Schausteller. Erstmals, so Johannson, werden an einem Stand „Leckereien aus Bambusschalen“ angeboten. Auch bei der Dekoration, so Asmuß, gibt es Neuigkeiten, neue Lichterketten für die Bäume zählen dazu. Wie schon im vergangenen Jahr werden einige Flächen wieder mit Bäumen und Rindenmulch in kleine Winterwälder verwandelt, die Wege bleiben aber frei.

Die klassischen Treffpunkte auf dem Weihnachtsmarkt, wie die Stände der Firma Geibel vor dem Alten Rathaus und die der Familie Krummacker hinter dem Rathaus, sind ebenso wie die Tiroler Hütte und das Hochcafé am gewohnten Platz zu finden. Die neuen Becher - mit der Jahreszahl 2017 - stehen laut Asmuß bereit. Auch in diesem Jahr werden die Becher an allen Ständen ausgegeben und an jedem anderen wieder zurückgenommen. “Das erleichterte das Flanieren von Stand zu Stand ohne das man zurück gehen muss”, sagt er. Zwei Euro Pfand sind auch für den 2017-er-Becher fällig.

Erstmals beginnt der Göttinger Weihnachtsmarkt in diesem Jahr an einem Montag, nämlich am 27. November, nicht an einem Mittwoch. Ohne den frühen und von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) genehmigten Starttermin wäre der Markt durch die Lage der Weihnachtsfeiertage nur 28 Tage geöffnet, jetzt sind es 30. am Mittwoch nach Totensonntag - das ist in diesem Jahr der 29. November - und endet am 29. Dezember. 2017 blieben so nur 28 Tage übrig, an denen die Gäste traditionell auf dem Markt feiern und die Marktbetreiber Geld verdienen können. Deshalb hatte der Weihnachtsmarkt-Verein darum gebeten, den Beginn vorzuziehen. Von der Ausnahme profitieren nicht nur die Besucher und Standbetreiber, die Stadt Göttingen nimmt an den zwei zusätzlichen Markttagen etwa 5600 Euro Standgebühren einnehmen.

Am Kultur-Programm wird zur Zeit noch gearbeitet. “Da stehen im Augenblick die letzten Besprechungen und Abstimmungen an”, teilt Johannson mit. Ab 10 Uhr sind darüber hinaus an diversen Ständen Kunsthandwerkliche Vorführungen zu sehen.

Von Britta Bielefeld

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