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Segelrekord bei 900 Meilen-Regatta

Göttinger gewinnen "Midsummar Sail" Segelrekord bei 900 Meilen-Regatta

Mit neun Tagen und 18,5 Stunden, ohne Motor und nonstop, haben der Göttinger Reinhard Franzke und der Berliner Gunnar Kuphal mit ihrer Segelyacht "Avanti" einen neuen Rekord aufgestellt. Bei der Regatta "Midsummar Sail" galt es, rund 900 Seemeilen vom südlichsten zum nördlichsten Punkt der Ostsee zu zurückzulegen.

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Quelle: r

Göttingen. Pünktlich zu Sommersonnenwende vom 20. auf den 21. Juni starteten fünf Boote. Von der Bucht von Wismar ging es hinauf nach Töre, nahe der schwedisch-finnischen Grenze. Die einzige Regel lautete, nur den Wind als Antrieb zu nutzen.

Franzke und Kuphal können sich noch genau an den Regattastart erinnern. Der war bei nördlichem Wind in Richtung Norden nur durch Kreuzen machbar, sodass die Segler schon am Anfang alle Hände voll zu tun hatten. Die erste Nacht auf See war "stockduster und windstill". "Kaum hatten wir die deutschen Gewässer verlassen, nahm der Wind zu und gipfelte in einem fulminatem Gewitter, dass in einer kleinen Yacht nicht wirklich Geborgenheit vermittelt", berichteten sie. An erholsamen Schlaf war nicht zu denken. Franzke und Kuphal hatten wegen der anstrengenden See einen zweistündigen Wachwechsel eingeführt. Bis zu den Arland-Insel war es kalt und die See bewegt.

Ab dem botnischen Meerbusen nahm der Schiffsverkehr ab. "Wir genossen noch einen guten Tag", erklärten die Segler. Ziellinie war die  gelbe Tonne in Töre, dem nördlichstem Seezeichen der Ostsee. Als Franzke und Kuphal bei tösendem Gehupe das Ziel erreichten, hatten sie fast alle Facetten des Segelns erlebt.

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