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Göttinger ist in den ersten sechs Wochen seiner Weltreise bis nach Serbien geradelt

Die Welt auf zwei Rädern Göttinger ist in den ersten sechs Wochen seiner Weltreise bis nach Serbien geradelt

1600 Kilometer liegen bereits hinter ihm: Der Göttinger Purak Ahmadpanah will die Welt mit dem Fahrrad umrunden. Nach dem Start der Reise seines Lebens Mitte Juni hält er sich derzeit in der serbischen Stadt Nis auf.

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 Bitte lächeln: Selfie im Plitvice-Nationalpark in Kroatien.

Quelle: EF

Göttingen. Ein gutes Ergebnis für einen Monat Radreise, dabei hatte sein Trip nicht perfekt begonnen: „Auf dem Weg nach Chemnitz habe ich mich an der Achillessehne verletzt und musste einige Tage pausieren“, schreibt der gebürtige Iraner, der vor seiner Zeit in Göttingen in London gelebt hat.

Von Chemnitz aus hat er die Grenze nach Tschechien überquert, was ihm nicht leicht gefallen sei: „Es war sehr schwer, Deutschland zu verlassen. Auf einmal war ich sehr traurig und habe Göttingen vermisst, all meine Freunde und mein Leben dort. Es hat zwei Stunden gedauert, bis ich Deutschland verlassen konnte – der einzige Ort, an dem ich mich jemals zu Hause gefühlt habe.“

Seinen kurzen Aufenthalt in Prag hat Ahmadpanah genutzt, um sich tätowieren zu lassen, bevor es weiter nach Wien ging. Noch mehr Kunst auf die Haut gab es im slowenischen Maribor, denn Erinnerungen an seine Reise hält der Barkeeper nicht nur auf Fotos fest.

Im kroatischen Zagreb hat Ahmadpanah seine Mutter und Schwester getroffen, die aus London angereist sind, um ihn zu besuchen. Nach einem Roadtrip mit der Familie quer durch Kroatien ging es ab Dubrovnik entlang der Küste weiter nach Bar. „Ursprünglich habe ich geplant, Griechenland über Albanien zu erreichen.

Aber ich habe einige Leute getroffen, die mir beunruhigende Geschichten über Albanien erzählt haben.“ Schlechte Straßen und Erzählungen über kriminelle Gangs haben ihn zu einem Umweg veranlasst. Also entschloss er sich, den Weg über Serbien zu nehmen – und sich aufgrund der extremen Steigungen eine Zugfahrt nach Belgrad zu gönnen. Hier hat er einige Tage entspannt, bevor er sich auf den Weg nach Montenegro gemacht hat.

Die Reise läuft also gut, nur mit ihrer digitalen Begleitung gibt es Probleme: „Leider kann ich meinen Blog vom Tablet aus nicht updaten, ich hoffe, dass ich in Thessaloniki einen Computer auftreiben kann.“ Außerdem möchte Ahmadpanah die Göttinger noch etwas wissen lassen: „Ich vermisse Göttingen sehr. Bitte grüßt diese tolle Stadt von mir, die mich dazu inspiriert hat, mehr von der Welt sehen zu wollen.“

Von Jonas Rohde

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