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Göttinger sammeln beim Geocaching Müll

"Projekt extrem gut angenommen" Göttinger sammeln beim Geocaching Müll

Geocaching im Namen der Umwelt – die Göttinger stehen drauf. Das Geocaching-Projekt der Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) und der Agentur Amaretis kam im ersten Monat sehr gut an. Nur mit dem Standort Wilhelmsplatz sind die Ideengeber nicht ganz zufrieden.

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Manuel VIcente und Maja Heindorf am Startpunkt.

Quelle: fl

Göttingen. „Das Projekt wird extrem gut angenommen“, sagt Maja Heindorf von den GEB. Nach einer ersten Runde auf der Schillerwiese seien viele Cacher begeistert. „Wer einmal angefangen hat, macht meist alle drei Touren“, so Heindorf. Das Sorgenkind sei der als Mülleimer getarnte Behälter am Wilhelmsplatz. Demnach beachten einige Leute die Aufkleber nicht und nutzen ihn als Mülleimer.

„Der Müll liegt dann einfach oben drauf“, berichtet Heindorf. Trotzdem habe die Aktion einen anderen Umgang mit dem Thema Müll bei den Teilnehmern bewirkt. Einige hätten sogar Müll auf dem Heimweg eingesammelt. Dies zeuge von einem neuen Bewusstsein. Daher zieht Heindorf ein positives Fazit.

Auch Manuel Vicente von der Agentur Amaretis ist mit dem Anlauf des Projekts zufrieden. Bei ihm gingen an die 250 E-Mails mit Rückmeldungen ein. Viele Cacher lobten die „tolle Rundtour“. Auch einige Touristen sind spontan auf Schatzsuche gegangen. „Die Leute bedanken sich und finden die Idee spannend“, so Vicente. Die meisten gingen in Gruppen auf Schatzsuche.

Die GEB und die Agentur Amaretis wollen mit dem Projekt Bürger anregen, beim Geocaching Müll zu sammeln. Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd, bei der ein GPS-Empfänger und Koordinaten aus dem Internet verwendet werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter ein-sauberes-erGEBnis.de. Noch zwei Monate soll die Testphase laufen. Für die Zeit danach werden noch Paten gesucht, die das Projekt weiterführen und vielleicht sogar ausbauen.  fl

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