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Göttinger sind nach Anschlag verunsichert

Marktumfrage: Türkei als Reiseziel Göttinger sind nach Anschlag verunsichert

Bei einem Selbstmordattentat in Istanbul sind zehn deutsche Urlauber getötet worden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) betonte darauf: „Ich sehe keinen Grund, von Reisen in die Türkei abzusehen.“ Das Tageblatt fragte auf dem Wochenmarkt nach, wie das die Göttinger sehen.

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Erika und Norbert Fahlbusch

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Charlotte Warneke

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Charlotte Warneke aus Seulingen war vor dem Anschlag in Anatolien in der Türkei. Zu dem Zeitpunkt fühlte sie sich sicher. „Aber nach dem Anschlag würde ich es mir dreimal überlegen, dorthin zu reisen. Falls doch, dann nur in wenig besuchte Gegenden.“

Erika und Norbert Fahlbusch lassen sich nicht vom Attentat in der Türkei verängstigen. Sie haben gerade eine Reise nach Marokko gebucht. „Die Anschläge halten uns nicht ab, dass wir irgendwohin reisen.“ Maria Bicknese aus Göttingen würde sich auch nicht aufhalten lassen zu verreisen: „Es kann ja letztendlich jeden treffen.“

Friederike Kempken

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Friederike Kempken aus Reinhausen besucht normalerweise dreimal im Jahr Freunde in der Türkei. Nun würde sie es sich aber überlegen, ob sie reisen mag: „Mal sehen, eventuell suche ich mir einen kleinen Flughafen, von dem ich abreise.“ Eine Frau, die ihren Namen nicht nennen will, hat gerade umgebucht und reist nicht mehr in die Türkei. Ebenso will ein Ehepaar aus Rosdorf, das anonym bleiben möchte, vorerst nicht in die Türkei reisen: „Es hätte uns schon sehr interessiert, Istanbul zu sehen, aber aktuell ist es zu unsicher.“

Deutschland und Türkei würden nach dem Anschlag stärker zusammenarbeiten, verkündete de Maiziére am Mittwoch: „Wenn die Terroristen zum Ziel gehabt haben sollten, die Zusammenarbeit von Partnern zu stören, zu zerstören oder zu gefährden, dann haben sie das Gegenteil erreicht. Deutschland und die Türkei rücken noch enger zusammen.“ bl

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