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Göttingerin bietet Kind bei Facebook zum Verkauf an

Schlechter Scherz Göttingerin bietet Kind bei Facebook zum Verkauf an

Eine 16-jährige Göttingerin hat ihr angeblich noch „ungeborenes Kind“ in einer öffentlichen Facebook-Gruppe zum Verkauf oder Tausch angeboten. Dies berichtet die Polizei Göttingen am Freitag. Nun muss sie sich wegen Verdachts des Kinderhandels verantworten.

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Quelle: Binsch/dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Der von ihr als Scherz gedachte Eintrag brachte der Göttingerin nicht nur eine Flut von aufgebrachten Kommentaren und einen Rauswurf aus der Gruppe ein, sondern auch polizeiliche Ermittlungen.

Jacqueline Emmermann vom Präventionsteam der Polizei Göttingen warnte in diesem Zusammenhang vor unbedachten Posts und Kommentaren in sozialen Netzwerken. „Das Netz vergisst nichts. Auch gelöschte Bilder oder Kommentare lassen sich mit ein paar Klicks schnell wieder herstellen.“ Anonymität, so Emmermann, gebe es nicht, jeder hinterlasse individuelle Spuren. Unbedachte Äußerungen wie etwa beleidigende Kommentare oder das Hochladen von Bildern erfüllten oftmals Straftatbestände.

Betroffenen rät die Polizei, Screenshots der Seite als Beweismittel zu sichern, die Vorfälle an den Betreiber des Forums zu melden und den Eintrag löschen zu lassen. Außerdem sollten sie eine Unterlassungserklärung vom Täter erwirken und gegebenenfalls Anzeige erstatten.

Für weitere Informationen steht die Beauftragte für Jugendsachen unter Telefon (0551) 491-2008 zur Verfügung.

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