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Göttingerin vergiftet sich mit ungenießbarem Wulstling

Warnung vor Giftpilz Göttingerin vergiftet sich mit ungenießbarem Wulstling

Die Polizei warnt vor dem Verzehr einer Steinpilzmischung aus Polen der Firma Frihol. Die 400-Gramm-Packungen wurden auch im Göttinger Kaufland-Markt in der Kurzen-Geismar-Straße verkauft. Eine Frau hat sich bereits an der Pilzmischung den Magen verdorben. Drei weitere Packungen sind verkauft worden, konnten aber bisher nicht gefunden werden.

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Diese Packung könnte gefährlich sein.

Quelle: EF

Göttingen. Bei dem mutmaßlich gefährlichen Inhalt der Packung handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einzelne Pilze einer Amanita-Art (Wulstlinge), zu denen auch Knollenblätterpilze gehören, jedoch nicht um den gefährlichen und bei Verzehr lebensbedrohlichen grünen Knollenblätterpilz.

Das bestätigt auf Anfrage Martin Ebbecke von der Giftzentrale der Universität Göttingen (Giz).

Dort war eine erste Anfrage eingegangen, als am Wochenende eine Familie aus Peine eine Packung der Friwohl-Mischung gekauft hatte und darin einen unangenehm riechenden und offenbar ungenießbaren Pilz gefunden hatte. Analysen ergaben, dass es sich um den ungenießbaren Wulstling handelte.

Auch in Göttingen, so die Polizei, waren die Pilzmischungen in den Handel gekommen. Ein Ehepaar hatte am Freitag eine Packung gekauft und zubereitet. Die Frau klagte danach über gesundheitliche Probleme. Eine Lebensmittelvergiftung konnte nicht ausgeschlossen werden.

Als das Paar von dem Fall in Peine hörte, schaltete es die Polizei ein. Die Lebensmittelüberwachung wurde ebenfalls benachrichtigt. Inzwischen sind die Pilzmischungen aus den Regalen genommen worden. Offen aber ist der Verbleib von drei verkauften Packungen, vor deren Verzehr gewarnt wird.

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