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Golfplatz in Göttingen mit Landschaftsschutz vereinbar

Noch kein Bauantrag Golfplatz in Göttingen mit Landschaftsschutz vereinbar

Landschaftsschutz und Golf schließen sich nicht zwangsläufig gegeneinander aus.

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Golfplatz in Göttingen mit Landschaftsschutz vereinbar

Quelle: dpa

Göttingen. Zumindest sei noch gar nicht sicher, dass das umstrittene Areal für einen geplanten Golfplatz südlich von Geismar vorher aus dem bestehenden Landschaftsschutzgebiet Leinetal heraus genommen werden muss. Das sei eine juristische Frage, sagte der Landschaftsplaner und Diplom-Biologe Henning Gödecke während einer Sitzung der Göttinger Ratsausschüsse für Bauplanung und Umwelt.

Er selbst gehe davon aus, dass Golfplätze und Landschaftsschutz vereinbar seien und das etwa 75 Hektar große Gelände im ausgewiesenen Schutzbereich "drin bleiben sollte".

Bisher hatten die Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF) und die Stadtverwaltung mehrfach erklärt, das vorgesehene Gelände müsse aus dem Schutzstatus herausgenommen werden, um dort einen Golfplatz zu genehmigen und anzulegen. Diskutiert wird das - neben etlichen weiteren Änderungen - zurzeit als Teil eines neuen  Landschaftsplanes. Er war auch Thema während der Ausschusssitzung.

Landschaftsschutzgebiete sollen nach dem Niedersächsischen Naturschutzgesetz den naturraumtypischen Gebietscharakter erhalten und auch künftigen Generationen die Möglichkeit zu bieten, sich in der Landschaft zu erholen. Ausgewiesen werden sie von der unteren Naturschutzbehörde – das ist hier die Stadt Göttingen.

Einen konkreten Bauantrag für einen Golfplatz rund um eine ehemalige Mülldeponie gebe es unterdessen noch nicht. Das versicherte Stadtbaurat Thomas Dienberg auf Nachfrage aus dem Gremium.

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