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Grabnutzungsgebühren in Rosdorf steigen

Drastisch teurer Grabnutzungsgebühren in Rosdorf steigen

Die Grabnutzungsgebühren auf den Rosdorfer Gemeinde-Friedhöfen steigen. Zum Teil drastisch: Die Gebühr für ein Einzelgrab mit 30-jähriger Ruhezeit erhöht sich von 790 auf 1202 Euro, für ein Doppelgrab werden 3738 statt wie bisher 2100 Euro fällig.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Rosdorf. Für ein Urnengrab wird künftig 520 statt 240 Euro berechnet. Entsprechende Satzungen hat jetzt der Rosdorfer Gemeinderat beschlossen.

Das Rosdorfer Haushaltshaltssicherungskonzept für 2013 sah unter anderem als Konsolidierungsmaßnahme vor, die Friedhofsgebühren auf den gesetzlich vorgeschriebenen Deckungsgrad von 100 Prozent anzuheben. Mit anderen Worten: Die Gebühren, die der Bürger aufbringt, müssen die tatsächlichen Kosten komplett abdecken, dürfen allerdings auch nicht darüber ansteigen.

Die Bestattungsgebühren steigen moderater. So wird künftig für eine Erdbestattung 810 statt 730 Euro berechnet.

Unumstritten waren Friedhofs- und Friedhofsabgabensatzung im Gemeinderat nicht. Die „gewaltigen Sprünge“, erklärte Dieter Eikenberg (Grüne), deuteten darauf hin, dass die Verwaltung „in den vergangenen Jahren offenbar etwas verschlafen hat“.

Johannes Siemes (CDU) kritisierte, die Satzung sei „bürgerfern und sehr bürokratisch“. Brunhild Ralle betonte hingegen, „uns fällt es allen schwer, den Erhöhungen zuzustimmen“, aber: Es müsse sein. Genau so geschah es - mehrheitlich.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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