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Graffiti-Kunstwerk an Backsteinhaus

Triste Fassade am Schiefen Weg Göttingen aufgewertet Graffiti-Kunstwerk an Backsteinhaus

Die Fassade eines Hinterhauses am Schiefen Weg ist jetzt mit Graffiti verschönert worden. Die Idee dazu hatte Martina Henn-Sax, die dort das Bildungsinstitut „abiturlernen.de“ betreibt. Dort würden Abiturienten „in der letzten heißen Lernphase“ trainiert, sagt sie.

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„Was Drinnen passiert, soll auch nach Außen sichtbar gemacht werden“, erkärt Henn-Sax ihre Idee. 

Quelle: HW

Göttingen. „Was Drinnen passiert, soll auch nach Außen sichtbar gemacht werden“, erkärt Henn-Sax ihre Idee. Die Zeit sei reif gewesen, die Außenfassade des Hinterhauses Rosdorfer Weg 10, die an den Schiefen Weg grenzt, von „Profis gestalten zu lassen“. Tim Methfessel und Denis Kelle haben diese Herausforderung angenommen.

Der Graffitikünster Methfessel sei in Göttingen kein Unbekannter, sagt Henn-Sax. So habe er vor einiger Zeit die Fassade von „Die Braut“ am Wochenmarkt gestaltet. „Ein Graffiti-Kunstwerk, das den Besuchern des Göttinger Wochenmarkts wohl bekannt ist.“ An dem Backsteinhaus am Schiefen Weg sei nun eine Fläche von rund 40 Quadratmetern komplett neu gestaltet worden.

„Dabei wurde die Backsteinarchitektur mit in das Gesamtwerk einbezogen, die Wand des Gebäudes illusorisch durchbrochen“, erklärt Henn-Sax. Die Arbeit im Haus werde außen „durch arbeitende Gehirne, fliegende Bücher und Wissensblitze symbolisiert“.

Drei Tage arbeiteten die Graffiti-Künstler an der Fassade. Dabei seien sie sogar einmal von der Polizei kontrolliert worden, sagt Henn-Sax. Am Mittwoch vollendeten Methfessel und Kelle ihr Werk. „Eine zuvor triste Fassade, die nun ein Stück Lebendigkeit in den Schiefen Weg bringt“, sagt Henn-Sax.

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