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Grenzbierfest in Dankelshausen mit 50 Teilnehmern

Findlinge, Bier und Blasmusik Grenzbierfest in Dankelshausen mit 50 Teilnehmern

Es findet nur alle zehn Jahre statt, mit umso mehr Begeisterung wird es begangen: das traditionelle Grenzbierfest. Am Sonnabend und Sonntag sind jeweils mehr als 50 Dankelshäuser die Grenzen ihrer Ortschaft abgegangen und haben dabei alle der rund 170 Grenzsteine ersteigert.

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Quelle: Heller

Dankelshausen. Quer durch die Feldmark ging es, entlang der Grenze zu Scheden, Dransfeld, Varlosen, Mielenhausen und Bühren.

Fast alle Teilnehmer trugen Wanderstiefel, ein paar auch Turnschuhe. Der ein oder andere hatte seinen Hund mitgebracht, und so mancher hatte einen Rucksack dabei, in dem sich neben Wasser auch das ein oder andere Fläschchen Hochprozentiges befand. Zwei Treckergespanne begleiteten den Wandertrupp, die allerdings ein paar Umwege nehmen mussten, weil sie auf festen Untergrund angewiesen waren.

Das machte aber nichts: Die Blasmusik von Jürgen Friedrichs und seinen Edelweiß-Musikanten war auch in der Ferne noch gut zu vernehmen, und ein paar hundert Meter kann selbst der erschöpfteste Wanderer ohne flüssiges Brot zurücklegen. 

Es findet nur alle zehn Jahre statt, mit umso mehr Begeisterung wird es begangen: das traditionelle Grenzbierfest. © Heller

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Auf der 15 Kilometer langen Strecke befinden sich rund 170 Grenzsteine, die die beiden Auktionatoren Stefan Göbert und Mario Knipp allesamt meistbietend versteigerten. Mit 150 Euro den höchsten Preis erzielte der Findling, der an der Stelle liegt, wo sich die Grenzen von Dankelshausen, Scheden und Mielenhausen treffen. Der glückliche Käufer: Thilo Matthes aus Scheden. Weit mehr als 3000 Euro kamen so zusammen. Sie gehen an die Dankelshäuser Vereine.

Von Hauke Rudolph

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