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„Grone ist kein Drittweltland mehr“

Kirmes „Grone ist kein Drittweltland mehr“

„Grone ist kein Drittweltland mehr!“ Mit dieser Mitteilung überraschte der katholische Pfarrer Bernd Langer gestern die Teilnehmer des Kirmesfrühstücks.

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Gut gefülltes Kirmeszelt: Wolfgang Thielbörger (am Pult) sorgt mit frechen Reden über den Oberbürgermeister für Stimmung.

Quelle: Vetter

In seiner Festrede im gut gefüllten Zelt ratterte er die Liste der Systemgastronomen im Stadtteil herunter und rief dann: „Die Ernährungsgrundlage ist also gesichert!“

Vor dem Spott des Pfarrers war auch die Straße An der Springmühle nicht sicher. Er nahm die zahlreichen Schlaglöcher aufs Korn. In Grone werde kolportiert, der Ortsrat wolle sie fluten und dann als „Groner Seenplatte mit unverbautem Blick auf die Autobahn“ touristisch vermarkten. Leider habe die Stadt diese Pläne zunichte gemacht und die Löcher zwischenzeitlich flicken lassen.

Moderator Wolfgang Thielbörder (FDP) nahm sich Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) vor. Der Verwaltungschef habe mittlerweile einen Oscar als „Weltmeister im Ankündigen“ verdient, lästerte Thielbörger und zählte geplatzte oder immer noch nicht realisierte Projekte auf: Ikea, Logistikzentrum Grone, Hotel am Groner Tor, Bebauung des Stadtbadareals... Thielbörger schloss versöhnlich: „Wenn es soweit ist, können sie mich ja im Altersheim benachrichtigen.“

Älteste Teilnehmerin des Kirmesfrühstücks war Barbara Natter. Die 100-Jährige ist im Gründungsjahr des FC Grone geboren worden. Der Verein richtete die Kirmes aus.
Beste Fußgruppe beim Umzug war die Kita Grone, den besten Wagen hatte die Freiwillige Feuerwehr, so die Jury-Leiterin Birgit Sterr.

mic

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