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Groner Tor Neubauten: Verkauf an EBR Thema im Bauausschuss

Grundstück für „bewährte Partner“ Groner Tor Neubauten: Verkauf an EBR Thema im Bauausschuss

Knapp 45 Millionen Euro will die Göttinger EBR-Projektentwicklungs GmbH am Groner Tor auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Institutes investieren. Hier sollen ein neues Verwaltungsgebäude für die Göttinger Sparkasse und ein Hotel des Gräfliche Landsitz Hardenberg entstehen.

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Architektenvorstellung aus Hannover: So soll das neue Sparkassenverwaltungs- und Hotelgebäude am Groner Tor aussehen.

Quelle: EF

Göttingen. Was der EBR neben einer Baugenehmigung noch fehlt, ist das Grundstück, das sich noch im Besitz der Stadt Göttingen befindet. In der Bauausschusssitzung am heutigen Donnerstag soll die Politik den Verkauf der rund 7400 Quadratmeter großen City-Lage an die EBR auf den Weg bringen.

Gleichzeitig soll die Verwaltung ermächtigt werden, ein Gutachterverfahren für die Gestaltung der Gesamtfläche mit Zoologie, ehemalige Institutsfläche, dem Nordbereich des Busbahnhofs und aller privaten und öffentlichen Verkehrsflächen auszuloben. Mit dem Ausbau der Zoologie zum Haus des Wissens misst die Stadt der Gestaltung dieser Flächen besondere Bedeutung zu.

In einem Angebotsverfahren waren bei der Stadt zuvor zwölf Angebote eingegangen. Drei hätten sowohl die vorgegebenen Rahmenbedingungen erfüllt als auch hinsichtlich der Qualität der Angebote die besten Vorschläge unterbreitet, urteilt die Stadt. Neben der EBR  waren das die B&B Hotels GmbH aus Wiesbaden und die Part AG mit einem Holiday Inn Express Hotel.

„Wirtschaftlich erheblich positive Effekte“

Für die Stadt hat die EBR das beste Angebot abgegeben. Die Vorgabe eines Hotelneubaus werde hier mit „bewährten regionalen Partnern sehr gut erfüllt“. Der Umfang des Bauvorhabens habe „wirtschaftlich erheblich positive Effekte“.

Gründer und Geschäftsführer der EBR ist Bourzou Rafie Elizei, der auch versucht, das IWF-Gelände am Nonnenstieg zu vermarkten. EBR-Gesellschafter sind außerdem die Österreicher Franz Markowski und Hermann Metzler sowie die beiden Bauunternehmer Rainer Nothdurft, Geschäftsführer Firma L. Baumbach und Martin Rode, Geschäftsführer Ernst Rode Bau.

Rode und Nothdurft haben angekündigt, das millionenschwere Bauvorhaben in einer Arbeitsgemeinschaft mit anderen mittelständischen Unternehmen aus der Region zu stemmen. Die Wirtschaftskraft soll in Göttingen bleiben. Der Entwurf des Gebäudekomplexes stammt von den Hannoveraner Architekten Gesche Grabenhorst und Roger Ahrens. Grabenhorst ist in Göttingen keine Unbekannte.

Sie ist seit 2005 Mitglied im Göttinger Städtebaurat, der die Stadt bei Planungen und städtebaulichen Fragen berät und zu „bedeutsamen Bauvorhaben in der Stadt“ Stellung beziehen soll. Grabenhorst war zudem als Vertreterin des Städtebaubeirates Fachpreisrichterin beim Architekturwettbewerb für das bei Anwohnern umstrittene EBR-Projekt am Nonnenstieg. Hier will die EBR Wohngebäude errichten.

Der Bauausschuss tagt am Donnerstag, 9. Oktober, ab 16.15 Uhr im Sitzungssaal 118 des Neuen Rathauses, Hiroshimaplatz 1-4.
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EBR will Sparkassen-Gebäude und Hardenberg-Hotel bauen
Foto: Rechts Hotel und im Hintergrund die Zoologie, links Sparkassen-Verwaltungsgebäude: So etwa könnte es künftig an der Ecke Groner Landstraße und Berliner Straße aussehen.

Weit mehr als 50 Millionen Euro wollen die Sparkasse Göttingen und der Gräfliche Landsitz Hardenberg in ein Verwaltungsgebäude und ein Hotel auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Instituts der Universität am Groner Tor investieren. Die EBR-Projektentwicklungs GmbH soll den Gebäudekomplex bauen, Sparkasse und Hardenberg wollen zum Festpreis kaufen. In die Planung des Areals einbezogen wird auch die ehemalige Zoologie.

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