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Groner Tor in Göttingen: „Es läuft“

Baubeginn für September geplant Groner Tor in Göttingen: „Es läuft“

Auch wenn sich auf dem Gelände des ehemaligen tierärztlichen Institutes am Groner Tor seit zwei Monaten nichts tut: Die Planungen für den Neubau eines Verwaltungsgebäude der Göttinger Sparkasse und eines Hotels der Hardenberger Hotel- und Gastronomiebetriebe sind im Zeitplan.

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Links die Sparkasse, rechts das Hotel, im Hintergrund die Zoologie: So soll es an der Ecke Groner Landstraße und Berliner Straße aussehen.

Quelle: EF

Göttingen.  „Es läuft“, sagte Borzou Rafie-Elizei, Geschäftsführer der Göttinger EBR-Projektentwicklungs GmbH. Derzeit würden detaillierte Pläne für das „komplexe Bauvorhaben“ erstellt, um spätestens bis Ende Juni einen Bauantrag für das 60 bis 70 Millionen Euro teure Projekt zu stellen. Baubeginn soll im September sein. Inzwischen seien die Kaufverträge für das rund 7400 Quadratmeter große Gelände unterzeichnet und notariell beurkundet, sagte Göttingens Verwaltungssprecher Detlef Johannson.

Auch bei der Sparkasse arbeite eine Projektgruppe „mit Hochdruck“ an den Plänen für den Neubau, sagte Sparkassensprecher Frank Sickora. Die Mietverträge für die Standorte, die künftig in dem Neubau konzentriert werden sollen, liefen noch bis 2017, sagte er. Keine Angaben machte Sickora, ob die Sparkasse den Neubau von der EBR kauft oder ihn als Mieter nutzt. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen.

Nach Auskunft von Georg Rosentreter von den Hardenberg Hotel- und Gastronomiebetrieben wird die Gesellschaft Mehrheitseigentümer des Hotelneubaus sein. „Wir befinden uns im Abstimmungsprozess und schauen positiv auf eine gute Lösung für den Standort in Kombination mit der Sparkasse und der Universität Göttingen nach vorne“, kommentierte Rosentreter die Planungen für das Gebäude. Im Herbst hatte es Diskussionen um die ersten Fassadenentwürfe gegeben. Carl Graf von Hardenberg betonte damals, dass es wichtig sei, „eine positiv wirkende und einladende Fassade zu bieten“. Mit den Architekten wurde daraufhin an der Gestaltung der Fassade „konstruktiv“ gearbeitet.

Derzeit sei die Verwaltung gerade dabei, das Büro zu beauftragen, das das Wettbewerbsverfahren für die Freiraumplanung im Auftrag von Stadtverwaltung, Universität und EBR betreuuen soll. Dieses Verfahren ist im Kaufvertrag festgelegt und soll die Flächen des ehemaligen Institutes, der benachbarten Zoologie und des ZOB umfassen. „Vermutlich Ende des Jahres werden wir das Ergebnis für die Freiraumplanung haben“, sagte Johannson.

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