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Großeinsatz für Blitzgeräte

Bürgerwunsch Großeinsatz für Blitzgeräte

Mit einer großangelegten Aktion haben gestern die Göttinger Polizei und das städtische Ordnungsamt an verschiedenen Stellen Tempomessungen vorgenommen. Dabei kamen sowohl die Laserpistolen der Polizei als auch Geschwindigkeitsmessgeräte der Kommune zum Einsatz. Indes: Die Ausbeute blieb gering.

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Kontrolle an der Dransfelder Straße: Kai Walther, Andreas Otte und Monika Champignon (von links) vom Ordnungsamt.

Quelle: Hinzmann

Die Aktionen begannen in der Frühe um 7 Uhr: Die Tempo-Messer postierten sich vor der Schule in Hetjershausen und in der Spielstraße Zollstock in Grone. In der Tempo-30-Zone bei Hetjershausen wurde auch der Spitzenreiter mit 62 Sachen erwischt. Besonders hier, so Polizei-Einsatzleiter Jörg Arnecke, hätten sich viele Eltern, die ihre Sprösslinge zur Schule brachten, bei den Beamten für die Kontrolle bedankt.

Von 10 bis 12 Uhr nahmen sich die Beamten danach die Tempo-70-Zone im Groner Holz und die Tempo-50-Zone auf der B 3 in Groß Ellershausen vor. Der Grund, so Polizeisprecher Joachim Lüther: Im Groner Holz komme es immer wieder zu Unfällen wegen zu hoher Geschwindigkeit, und in Groß Ellershausen hätten sich Bürger über zu schnelle Autofahrer beschwert.

Insgesamt wurden 20 gebührenpflichtige Verwarnungen in Höhe von zehn bis 30 Euro ausgesprochen. Gegen 23 Autofahrer werden Bußgeldverfahren eingeleitet, die dann voraussichtlich auch Punkte in Flensburg nach sich ziehen werden. In zwei Fällen wurden Autofahrer unangegurtet ertappt. Ein Autofahrer musste seinen Wagen stehen lassen, weil er keinen Führerschein besaß.

Alle Einsätze seien auf Wunsch von Bürgern erfolgt, die sich bei der Stadt oder der Polizei über Raser oder andere Verkehrsgefährdungen durch Autofahrer beschwert hätten, betonte Polizei-Sprecher Lüther. Bei den Kontrollen habe sich die Polizei zudem nicht auf repressive Maßnahmen beschränkt: Die örtlichen Kontaktbereichsbeamten sprachen die Verkehrssünder gezielt an und machten sie auf die Risiken, beispielsweise in einer Spielstraße oder einer Tempo-30-Zone, aufmerksam.

Insgesamt waren zwölf Beamte an der Kontrollaktion beteiligt, davon vier Vollzugsbeamte der Stadt Göttingen. Die Stadt setzte zudem ihr neues High-Tech-Messgerät ein: Die 36 000 Euro teure Anlage fertigt automatisch Fotoserien von Rasern an.

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Kommentar

Nein, Abzockerei der Autofahrer kann man Stadt und Polizei diesmal nun wirklich nicht vorwerfen: Die Messstellen von gestern wurden nach Hinweisen von Bürgern auf Raser und Verkehrsgefährdungen eingerichtet.

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