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Großes Interesse an Briefwahl

Täglich werden Wahlunterlagen angefordert Großes Interesse an Briefwahl

Das Wählen per Post gewinnt an Bedeutung: Viele Wahlteams von Städten und Gemeinden im Landkreis Göttingen haben einen Anstieg des Anteils der Briefwähler registriert. Täglich treffen weitere Anträge ein, um die Unterlagen für die Kommunalwahl am 11. September anzufordern.

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Täglich treffen weitere Anträge ein, um die Unterlagen für die Kommunalwahl am 11. September anzufordern.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Der Trend ist bundesweit zu beobachten“, sagt Erik Feßler, Leiter des Referates für Statistik und Wahlen der Stadt Göttingen. Bis Montag seien 7188 Briefwahlanträge bearbeitet worden, 2050 mehr als am Stichtag der Kommunalwahl 2011. 7,6 Prozent der Wahlberechtigten hätten damit bereits abgestimmt. Ob der Anteil an Briefwählern höher ausfallen wird als 2011, wird sich aber erst im September zeigen. Vor fünf Jahren wurden in Göttingen 9,3 Prozent Briefwähler registriert.

Auf gutem Wege, den Anteil der vergangenen Kommunalwahl zu übertreffen, ist auch die Stadt Hann. Münden. Knapp 9,6 Prozent der Wahlberechtigten waren 2011 Briefwähler. Bereits jetzt seien 1669 Wählern (8,4 Prozent der Wahlberechtigten) die Unterlagen zugestellt worden, berichtet Britta Spiegler vom städtischen Wahlteam, „es läuft sehr gut“.

Im Flecken Adelebsen haben bisher 433 von 5472 Wahlberechtigten (7,9 Prozent) für die Kreiswahl Briefwahl praktiziert. Im Gleichener Rathaus wurden schon 647 Anträge (8,6 Prozent) abgearbeitet. Bei der Wahl vor fünf Jahren gab es 890 Briefwähler (knapp 11,8 Prozent). In Duderstadt stimmten bereits 1296 Menschen per Briefwahl ab. Am Vergleichstag 2011 waren es nur 1144. 550 Anträge (8,9 Prozent) wurden bis Montag im Rathaus der Samtgemeinde Radolfshausen in Ebergötzen bearbeitet.

In der Gemeinde Rosdorf werde die Briefwahl-Quote auf acht bis bis zehn Prozent hinauslaufen, sagt Björn Garbode vom Bürgerbüro. Bis jetzt hätten sich 800 Wähler dafür angemeldet. Im Flecken Bovenden haben bisher 895 (7,8 Prozent) der Wahlberechtigten per Briefwahl abgestimmt. Nach der Wahl 2011 lag die Quote bei 10,6 Prozent. „Zehn Prozent werden wir dies Jahr locker schaffen“, meint Joachim Lies, Sachbearbeiter im Bovender Rathaus, „auch unsere Vorortwahl wird sehr gut angenommen.“

Alle Beiträge zur Kommunalwahl:  www.gturl.de/kwgoe16

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