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Grüne im Göttinger Kreistag verteidigen Landwirtschaftsminister Meyer

Kießling: „Persönliche Diffamierungen fehl am Platze“ Grüne im Göttinger Kreistag verteidigen Landwirtschaftsminister Meyer

Die Grünen im Göttinger Kreistag verteidigen den grünen niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer gegen Aussagen des Landvolks.

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Quelle: Hollemann/dpa

Göttingen. Gesundes Essen und Schutz der Verbraucher vor Schadstoffen in Lebensmitteln gehörten zu den Kernaufgaben des Ministers und sollten, schon in wirtschaftlichem Interesse, auch Hauptanliegen der produzierenden Bauern sein, heißt es in einer Reaktion der Grünen auf die Landvolk-Bezirksversammlung in Breitenberg.

„Wie kommt ausgerechnet der Vorsitzende des Landvolkverbandes im Landkreis Göttingen dazu, den Minister dafür zu kritisieren, dass er seine Arbeit macht?“, wundert sich der Kreistagsabgeordnete Volkmar Kießling. Die Bezirksversammlung Eichsfeld hätte lieber die Chance nutzen sollen, darauf hinzuweisen, dass die lokalen Landwirte ihre hochwertigen Produkte unter vernünftigen Bedingungen herstellten, zum Beispiel was die Verwendung von Antibiotika anbelange. Persönliche Diffamierungen seien völlig fehl am Platze. Differenziert müssten auch die Einlassungen von Landvolkgeschäftsführer Achim Hübner zum Natur- und Landschaftsschutz betrachtet werden.

Noch zu Zeiten der CDU/FDP-Landesregierung sei eine fachlich begründete Liste verschiedener Schutzformen für FFH-Gebiete in Niedersachsen festgelegt worden, so der Fraktionschef der Grünen im Kreistag, Martin Worbes. Darin sei bereits der Naturschutz für das besonders sensible und ökologisch wertvolle Gebiet „Seeanger, Retlake, Suhle“ vorgesehen gewesen. Auf Grundlage dieser Empfehlungen habe der Kreistag bereits im Dezember 2009 das weitere Vorgehen beschlossen.

Da ein Großteil der in Frage stehenden Flächen im Eigentum des Landkreises sei und die Schutzgebietsverordnung die Bewirtschaftung vorsehe, so Worbes, „gehen wir davon aus, dass die vom Landvolk angekündigte Stellungnahme positiv zugunsten des Naturschutzes ausgeht“.

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