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Grundschul-Außenstelle Harste für Projektarbeit?

Neues Konzept Grundschul-Außenstelle Harste für Projektarbeit?

Kann die Harster Grundschule als Projektschule bestehen? Dieses neue Konzept hat die Grundschule Lenglern jetzt für ihre Außenstelle in Harste erarbeitet.  Am Montag, 13. Juli, soll sich der Verwaltungsausschuss des Bovender Rates damit beschäftigen.

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Außenstelle Harste der Grundschule Lenglern

Quelle: Vetter/Archiv

Lenglern/Harste. Die Idee stamme aus dem Lehrerkollegium, erzählt Sven Dreiling, ein Vertreter der Eltern. Vergangene Woche sei der Vorschlag in einem Gespräch mit Schulvorstand, Elternrat, Gemeindeverwaltung und Politikern aus dem Bovender Gemeinderat sowie den beiden Ortsbürgermeistern unterbreitet worden.

 
Alle Kinder sollen danach ihren festen Schulstandort forerst in Lenglern haben. Die Räume in Harste sollen zugleich für Projektarbeit genutzt werden. Klassen- oder Jahrgangsweise soll jeder Schüler einen Tag in der Woche dort verbringen. Im Sachunterricht kann Dreiling sich zum Beispiel im Rahmen des schulischen Curriculums Einheiten  zu den Jahreszeiten vorstellen oder naturwissenschaftliche Projekte. Der Tag in Harste sei aber nicht ausschließlich der Projektarbeit vorbehalten. Auch dort solle es bei Bedarf normalen Unterricht geben. Für die neuen Erstklässler nach den Sommerferien sei aber die erste Zeit in Lenglern ohne Standortwechsel vorgesehen.

 
Als Innovation bewertet Bovendens Gemeindebürgermeister Thomas Brandes (SPD) den Vorschlag. Die Kinder wechselten die Standorte im Klassenverband. Zugleich werde die Erwartung der Gemeinde erfüllt, dass in Harste jeden Tag Schulbetrieb sei. Die Schule habe das „herausragende Konzept“ an die Gemeinde herangetragen. Mit dem Landkreis sei Brandes nun „in sehr guten Gesprächen“ zur nötigen Beförderung der Schüler.

 
Das Engagement aller Beteiligten gefällt dem Gemeindebürgermeister. Weil der Schulausschuss vor den Ferien nicht mehr tage, müsse am Montag der Verwaltungsausschuss entscheiden. Auf sein Votum will Schulleiterin Heidi Daniel warten, bevor sie sich zu dem neuen Vorschlag äußert.

 

Von Ute Lawrenz

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