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„Hölty ist mega cool“

50. Standort-Geburtstag „Hölty ist mega cool“

Mit einem Festakt und anschließender Party hat die Hölty-Schule am Freitag Geburtstag gefeiert: Seit 50 Jahren ist sie am Pfingstanger in der Göttinger Oststadt angesiedelt. Gegründet wurde sie vor 65 Jahren.

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Musik zum Geburtstag: Festakt zum 50 Jahren Hötyschule am Pfingstanger.

Quelle: Peter Heller

Göttingen. Dieser Song sagt alles aus, was viele in der fast voll besetzt Aula denken: „Hölty ist cool .... mega cool“, rufen die Streicher des Schulorchesters und reißen die Gäste mit ihrem anschließenden Hölty-Rap mit. Zuvor hatte der Dezernent der Landesschulbehörde, Wilhelm Ballhausen, schon auf den „gelebten“ Leitgedanken der Schule „Vom Ich zum Wir“ und viele Angeboten über den klassischen Unterricht hinaus hingewiesen. Mit ihrem Leitbild schaffe es die Hölty-Schule, den wichtigsten Ansprüchen an eine perspektivische Schule gerecht zu werden: die Fähigkeit, zu lernen, sich eigenständig Wissen anzueignen und zugleich soziale Kompetenz zu entwickeln. Göttingens Schuldezernent Siegfried Lieske verwies auf die vielen Kooperationspartner, mit denen die Hölty-Schule ihren Unterricht und ihr Ganztagsangebot gestaltet. Ein Unterricht, der „mittlerweile“ auch durch ein sehr engagiertes Hölty-Team geprägt sei, ergänzte die Schulleiterin Carina Seidenstücker. Besonders dankte sie dem Benachbarten Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) und dessen Leiterin Ulrike Koller für eine gute Zusammenarbeit. Während Schulorchester, der Göttinger Knabenchor und alle Hölty-Kinder in einem großen Hölty-Chor dem Festakt in der THG-Aula einen fröhlich-festlichen Rahmen gaben, sorgte die THG-Band für Party-Stimmung auf dem anschließenden Fest mit Luftballon-Start. Gegründet wurde die Schule bereits 1951, und vom ersten Tag an war klar, dass ihre Räume in der „Dam‘schen Villa“ am Nikolausberger Weg zu eng sein werden. An der Volksschule unterrichteten sechs Lehrer 237 Schüler, nachmittags nutzte außerdem die damalige Nordschule das Haus. Aber erst 1966 konnten laut Schulchronik die ersten 130 Kinder in einen neuen Pavillon-Bau am Habichtsweg einziehen, der in den Folgejahren auf acht Klassenräume ausgebaut wurde. Inzwischen war aus der Volksschule eine Grundschule geworden. Ihren Namen hatte sie bereits kurz nach ihrer Gründung 1952 bekommen – eine Würdigung des Dichters Ludwig Hölty (1748-1776). 2007 kam ein Neubau auf der anderen Seite des Weges hinzu, den sich die Hölty-Schule mit dem THG teilt. Seit 2012 ist sie eine offene Ganztagsschule. Schon lange kooperiert sie mit dem Deutschen Tonkünstlerverband – viele der zurzeit 196 Kinder werden damit früh an klassische Musikinstrumente heran geführt.

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