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Günterser ernten an Wegesrändern knapp vier Tonnen Obst

„Äpfeljagen mit System“ Günterser ernten an Wegesrändern knapp vier Tonnen Obst

Eine Plastikplane wird unter dem ersten Apfelbaum ausgebreitet, dann machen sich Jan Hendrik Spalke und Hartmut Barkmann mit langen gebogenen Stäben an die Arbeit. Die vollhängenden Äste und Zweige werfen ihre Früchte ab, und die 15 Günterser im Alter von 8 bis 80 Jahren sammeln rasch und sorgfältig alles in Wannen und Eimer.

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Mit vereinten Kräften: Die Günterser sammeln rund ums Dorf vier Tonnen Äpfel.

Quelle: EF

Güntersen. Rasch füllt sich der erste „Bigpack“ mit etwa 950 Kilo Äpfeln von den Bäumen am Dorfrand.

Der elfjährige Tristan Filthuth staunt: „Das ist ja Äpfeljagen mit System.“ Er selbst sammelt kräftig mit. Um 9 Uhr sind die Günterser ausgeschwärmt. Nach vier Stunden sind vier Bigpacks vollgesammelt. Mit Hilfe von zwei Traktoren der Familien Spalke und Lehr werden die Sammelbehälter von Baum zu Baum transportiert und, wenn sie gefüllt sind, auf dem Hof der Familie Spalke zwischengelagert.

Leergut für Versaftung

In der kommenden Woche soll die Fracht von der Firma Gerth aus Veckerhagen zum Versaften abgeholt werden. 80 Kisten Leergut von der Saftaktion des vergangenen Jahres werden dann gleich mit verladen.Ortsbürgermeister Norbert Hasselmann (Grüne) erwartet aus der diesjährigen Aktion etwa 75 Kisten – sowohl naturtrüben als auch klaren Saft.

Wie jedes Jahr soll der Saft an die Sammler selbst, aber auch an die Vereine, den Kindergarten, die Feuerwehr und die Günterser Suppenküche weitergereicht werden.

„Auch Jubilare erhalten zum 75., 80. und zu anderen runden Geburtstagen – neben einem Glas köstlichen Günterser Honigs – jeweils eine Flasche Günterser Streuobstsaft von jeder Sorte. Das erfreut unsere Jubilare mindestens so wie ein früher üblicher Blumengruß, den es in besonderen Fällen sicher gern auch noch extra gibt“, erklärt Hasselmann.

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