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Gutachten zum geplanten Schwergutterminal in Hann. Münden liegt vor

Hydraulische Untersuchung Gutachten zum geplanten Schwergutterminal in Hann. Münden liegt vor

Für das von Stadt und städtischer Wirtschaftsförderungsgesellschaft WWS auf dem Gelände des Weserparks geplante Schwergutterminal liegt jetzt das hydraulische Gutachten vor. Nach Aussage des WWS-Geschäftsführers Rolf Bilstein seien die technischen Voraussetzungen für das Terminal gegeben.

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Projektskizze des geplanten Schwergutterminals in Hann. Münden.

Quelle: WWS/Archiv

Hann. Münden. Der geplante Standort liegt unterhalb der Kläranlage. Das sei innerhalb des Überschwemmungsgebietes der Weser, heißt es in einer WWS-Mitteilung. Dennoch könnten dort unter bestimmten Voraussetzungen bauliche Anlagen genehmigt werden. Das hydraulische Gutachten untersuchte, wie sich der Terminalbau auf die Wasserstände bei Hochwasser auswirkten. Außerdem wurden verschiedene Möglichkeiten für die Gestaltung der Halle und des Liegeplatzes der Lastschiffe einschließlich der in der Weser vorgesehenen Pfeiler untersucht. Letztere sind aus statischen Gründen nötig. An ihnen könnten aber auch die Schiffe festmachen. Das Gutachten empfiehlt eine elliptische Form der Peiler und eine vertiefte Liegewanne. Damit könnten nach derzeitigem Planungsstand die Auswirkungen weitgehend ausgeglichen werden, schreibt die WWS. In weiteren Detailplanungen soll „die Gestaltung des Bauwerks, insbesondere aber der vorgelagerten Pfeiler“ weiter optimiert werden. Dazu müssten geeignete Ersatzflächen für den mit dem Vorhaben einhergehenden Verlust von Hochwasserrückhalteraum festgelegt werden. Abschließend wird angemerkt, dass die „Realisierbarkeit dieser Maßnahme aus fachlicher Sicht positiv bewertet“ wird.

 
Bilstein freut das Ergebnis der hydraulischen Untersuchung, biete sich doch für die Region mit der Möglichkeit, Güter auf Straße, Bahn und Wasser zu transportieren, ein Alleinstellungsmerkmal.

 
Die WWS stehe in Gesprächen mit der Göttinger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GWG), so Bilstein, um Kundenpotenziale zu erschließen. GWG-Geschäftsführerin Ursula Haufe nennt das geplante Schwergutterminal in Hann. Münden einen „wichtigen Bestandteil des regionalen Profils“. Das Projekt werde von der GWG unterstützt, sagt sie. Auch gegenüber dem Wirtschaftsministerium in Hannover trete man als Region gemeinsam auf. Laut Bilstein habe Minister Olaf Lies Unterstützung zugesagt. be

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