Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Gutachten zur besseren Vermarktung der Region Hann. Münden

Stärken, Schwächen und Potenziale Gutachten zur besseren Vermarktung der Region Hann. Münden

Wie lässt sich die „Erlebnisregion Hann. Münden“ besser vermarkten? Um Antworten auf diese Frage zu finden, ist im Auftrag des Landkreises Göttingen ein Gutachten zu den touristischen Strukturen zwischen Staufenberg und Adelebsen erstellt worden.

Voriger Artikel
Musikalische Andacht in Göttinger Universitätskirche
Nächster Artikel
Zerwürfnis mit Pastor Horst Metje: Streit in Schedener Kirchengemeinde
Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Finanziert wurde es je zur Hälfte vom Landkreis und aus Mitteln der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raums (Leader).

Am Freitag, 6. Februar, hat Erste Kreisrätin Christel Wemheuer die Bürgermeister beziehungsweise deren Verwaltungsmitarbeiter der untersuchten Region – Stadt Hann. Münden, Samtgemeinde Dransfeld, Gemeinde Staufenberg und Flecken Adelebsen – sowie die Geschäftsführerinnen des Naturpark Münden und des Touristik Naturpark Münden ins Kreishaus eingeladen, um über die mögliche Umsetzung und die Bewertung der im Gutachten dargestellten Handlungsempfehlungen zu sprechen.

Pro Jahr würden, so heißt es in einer Mitteilung des Landkreises, rund 190 000 Übernachtungen in Betrieben und Privatquartieren in der Erlebnisregion Hann. Münden registriert. Hinzu kämen gut 130 000 Übernachtungen von Campern und 360 000 Übernachtungen bei Bekannten. Tagesausflüge – etwa 950 000 – sorgten darüber hinaus für einen Umsatz von knapp 50 Millionen Euro. Etwa die Hälfte davon bleibe als Wertschöpfung in der Region. Und: 940 Arbeitsplätze hängen direkt vom Tourismus ab.

Stärken, Schwächen und Chancen

Der Wettbewerb der touristischen Regionen habe sich in den vergangenen Jahren verschärft. Wenn die Erlebnisregion Hann. Münden mithalten wolle, bedürfe es einer langfristigen Planung zur Entwicklung der Infrastruktur. Hier setze das Gutachten an, so die Mitteilung des Landkreises weiter.

Das 52 Seiten starke Gutachten analysiert die bestehende Situation, zeigt Stärken und Schwächen auf und identifiziert Chancen. Fortschritte im Ausbau der touristischen Infrastruktur werde dem Wandel im Gästeverhalten, höheren Ansprüchen und steigenden Marketingkosten gegenüber gestellt.

Das Gutachten benennt darüber hinaus touristische Potenziale und durchleuchtet bestehende Strukturen auf Effektivität und Effizienz. Die Gutachter listen Risiken wie auseinandergehende touristische Interessen ebenso auf wie die Chancen von Kooperation und Professionalisierung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016