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Guth für die AfD

Neuer Vorstand im Kreisverband Guth für die AfD

Der Kreisverband Göttingen-Osterode der Alternative für Deutschland (AfD) hat einen neuen Vorstand. Beim Kreisparteitag Mitte Juni haben die Mitglieder ausgeschiedene Vorstandsmitglieder neu gewählt.

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Der Kreisverband Göttingen-Osterode der Alternative für Deutschland (AfD) hat einen neuen Vorstand.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Künftig steht die Herzberger Finanz- und Versicherungsmaklerin Dana Guth dem neuen sechsköpfigen Kreisvorstand vor. Namen weiterer Vorstandsmitglieder nannte Guth nicht. "Ein bestimmender Faktor bei der Veröffentlichung von Namen wird sein, wie ein Gespräch mit den Polizeibehörden bezüglich eines Sicherheitskonzepts ausgeht", sagte Guth. So hätten Drohungen gegen "Leib und Leben" sowie die An- und Übergriffe von "politischen" Gegnern" auf das Eigentum von bekannten AfD-Repräsentanten in der Region und bundesweit "ein nicht mehr hinnehmbares Maß angenommen".

Peter Müller tritt zurück

Der bisherige Vorsitzende des Kreisverbandes,  Peter Müller, war zum 11. Juni zurückgetreten. Gründe für seinen Rücktritt nannte er dem Tageblatt gegenüber nicht.

Auf der dem Kreisverband nahe stehenden Facebook-Seite "Unterstützer der AfD KV Göttingen-Osterode" kündigen deren Betreiber an, "dass die AfD in jedem Wahlbezirk des Landkreises Göttingen, Kandidaten für den Kreistag ins Rennen der Kommunalwahl schicken wird". Guth wollte das nicht kommentieren. Inzwischen, so Guth, seien die Kandidaten aber dabei, Unterstützerunterschriften für die Wahl am 11. September zu sammeln.

Themenschwerpubkte stehen noch nicht fest

Auf welche Themenschwerpunkte die AfD im Wahlkampf setzen wird, soll erst nach einer Mitgliederbefragung feststehen." Aktuell sind wir mit den grundsätzlichen Dingen befasst, die eine Neuordnung des Vorstandes mit sich bringt. Wenn wir alle organisatorischen Fragen geklärt haben, werden wir unsere Schwerpunkte festlegen", erklärte Guth.

Ob die AfD Göttingen / Osterode mit einem eigenen Landratskandidaten antritt, lässt Guth offen. Eine "verbindliche Antwort" sei "nach dem derzeitigen Stand der Dinge" nicht möglich.

Parteiordnungsverfahren gegen Lars Steinke

Nach AfD-Insidern sei mit der Neuwahl im Vorstand eine "Radikalisierung" des Kreisverbandes Göttingen zu beobachten, so sei inzwischen auch eine Zusammenarbeit mit Lars Steinke, gegen den ein Parteiordnungsverfahren läuft, "nicht mehr unmöglich". Die Frage, ob er sich bei einer Neuwahl des AfD-Vorstandes zur Wahl stellen wird, ließ Steinke, der schon einmal Vorstandsmitglied war, gegenüber dem Tageblatt unbeantwortet.  

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