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Gymnasiasten aus Göttingen diskutieren Probleme der Welt

Sicherheitskonferenz als Planspiel Gymnasiasten aus Göttingen diskutieren Probleme der Welt

70 Schüler, 17 Staaten, 17 Delegationen und zwei brandaktuelle Themen, die die Welt beschäftigen: Bei einem Planspiel haben Schüler vom Göttinger Max-Planck-Gymnasium zwei Tage lang im Stil der großen Politik über Sicherheits- und Klimapolitik beraten – inklusive Abschlussresolution.

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Weltpolitik in Göttingen: MPG-Schüler als UN-Delegierte.

Quelle: EF

Göttingen. Die gab es zumindestens vom fiktiven Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zur Eskalation des Syrienkonfliktes. Die Teilnehmer einer gespielten Weltklimakonferenz erreichten dieses Ziel nicht. Das Thema sei einfach zu komplex gewesen, um es an zwei Tagen umfassend zu diskutieren, erklärte anschließend Adrian Kropiewnicki, Lehrer am Max-Planck-Gymnasium (MPG).

In den Räumen der privaten Hochschule Göttingen hatten sich die etwa 70 MPG-Schüler zum Planspiel „Modeled United Nations“  getroffen. Als Vertreter verschiedener Mitgliedsstaaten diskutierten sie nach einer Einarbeitungszeit über die Sicherheitslage in Syrien und die weltweite Klimaentwicklung. Dabei sollten sie jeweils die Interessen ihres Landes „überzeugend darstellen und verhandeln“, so Kropiewnicki. Zum Thema Sicherheitspolitik „unterzeichneten die Bevollmächtigten“ abschließend eine Resolution. Die Kerninhalte: Militärische Angriffe gegen den IS, eine Umstrukturierung des Staates unter Aufsicht der Vereinten Nationen von sechs Monaten und demokratisch legitimierte Wahlen. Zugleich müsse Deutschland Aufbauhilfe in Form von wirtschaftlichen Maßnahmen leisten und syrische Sicherheitskräfte ausbilden.

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