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Gymnasien: Eltern und Lehrer wollen Schulfrieden schaffen

Göttingen / Hannover Gymnasien: Eltern und Lehrer wollen Schulfrieden schaffen

Im schwelenden Schulkonflikt an niedersächsischen Gymnasien um Arbeitszeiten, Klassenfahrten und neue Stundentafeln ziehen Elternvertreter und Lehrer jetzt an einem Strang. Wenige Tage vor der Abstimmung am Mittwoch im Landtag über ein neues umstrittenes Schulgesetz haben sie einen Katalog mit Forderungen und Vorschlägen veröffentlicht, der „wieder zu einem Schulfrieden an den Gymnasien“ führen soll, erklärt Ines Kettler.

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Eltern und Lehrer haben einen neuen Forderungskatalog vorgelegt.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen/Hannover. Die Elternvertreterin am Göttinger Felix-Klein-Gymnasium gehört neben Claudia Sommerfeldt vom Max-Planck-Gymnasium zu den Initiatoren dieser und vorangegangener Initiativen. Hinter ihnen steht ein Arbeitskreis von inzwischen 14 südniedersächsischen Gymnasien, der mit Elternvertretern aus Lüneburg kooperieren. Sie haben auch eine Onlinepetition zur geplanten Schulgesetznovelle gestartet, der sich bisher 65 Elternvertretungen niedersächsischer Gymnasien angeschlossen haben.

 
„Wir setzen uns für die Qualität gymnasialer Bildung in Niedersachsen ein und wollen uns gemeinsam auf den Weg machen, Bedingungen für das weitere Gelingen dieser Schulform zu schaffen“, erklären die Elternvertreter und Lehrer zu ihrem gemeinsamen Katalog. Darin fordern sie unter anderem mehr Entlastungsstunden für Lehrer für Zusatzaufgaben wie Facharbeiten und außerschulische Projekt, mehr junge und gut ausgebildete Lehrer, Planstellen für Sozialpädagogen an Gymnasien, die Anerkennung von Schulfahrten als Dienstreisen,  kleinere Klassen und Kurse und Vertretungsreserven gegen Unterrichtsausfall. „Alle Beteiligten werden dafür arbeiten, dass an den niedersächsischen Gymnasien nach Umsetzung des Abiturs nach 13 Jahren endlich Ruhe einkehrt“, versprechen die Initiatoren in einem offenen Brief. Am kommenden Montag wollen sie darüber in Hannover mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) diskutieren.

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