Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
HAWK Göttingen sorgt sich um Erweiterung

Flüchtlingsunterkunft HAWK Göttingen sorgt sich um Erweiterung

Angesichts der städtischen Überlegungen, eine Fläche neben dem ASC-Sportzentrum auf den Zietenterrassen für den Bau einer Flüchtlingsunterkunft vorzuhalten, sorgt sich die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) um ihre eigenen Anbaupläne.

Voriger Artikel
Südniedersachsen ist landesweite Waschbärenhochburg
Nächster Artikel
66 Fahrer missachten Schild in Königsallee in Göttingen

Hier soll bis Mitte 2015 ein Flüchtlingsheim entstehen: Baugrundstück auf den Göttinger Zietenterrassen.

Quelle: Heller

Göttingen. „Wir sind ein bisschen erschrocken, weil wir das Gelände für eine Erweiterung nutzen wollen“, sagt Ralf Hadeler, Dekan der Fakultät Naturwissenschaften und Technik.

„Grundsätzlich aber haben wir gegen den Bau einer Flüchtlingsunterkunft überhaupt nichts einzuwenden.“ Göttingens Sozialdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck betont: „Wir wollen die Entwicklung der HAWK auf keinen Fall behindern.“

Im Sozialausschuss des Göttinger Rates hatte die Verwaltung mögliche Standorte für Flüchtlingsunterkünfte vorgestellt, darunter Flächen auf den Zietenterrassen in Geismar und an der Jheringstraße, wo Gemeinschaftunterkünfte neu gebaut werden könnten. Auf den Zietenterrassen möchte allerdings die HAWK bis 2016/17 Gebäude für neue Studiengänge errichten, die in Kooperation mit der Universitätsmedizin angeboten werden sollen.

Detlef Johannson, Sprecher der Stadt Göttingen, erklärte, die Stadt stehe erst am Anfang der Überlegungen. Wie groß der Flächenbedarf einer Flüchtlingsunterkunft wäre, ergebe sich erst aus der Detailplanung. „Aber die Stadt wird die Ausbaupläne  der HAWK nicht aus den Augen verlieren“, sagt Johannson.

„Wir möchten bauen, wo es sich am schnellsten realisieren lässt“, zitiert Schlapeit-Beck Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Beide Standorte, Zietenterrassen und Jheringstraße, würden dahingehend überprüft, erklärt die Sozialdezernentin. Für die Entwicklung der HAWK habe sich die Stadt stets stark gemacht. Mit Vertretern der Hochschule seien in der kommenden Woche Gespräche geplant.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016