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Häftling tot in der JVA Rosdorf

Selbstmord vor Auslieferung Häftling tot in der JVA Rosdorf

Ein Häftling hat sich in der vergangenen Woche in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf das Leben genommen. Staatsanwaltschafts-Sprecher Andreas Buick bestätigte am Mittwoch entsprechende Tageblatt-Informationen.

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Die JVA Rosdorf.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Danach wurde die Leiche des polnischen Staatsbürgers am Donnerstagmorgen vergangener Woche aufgefunden. Der 27-Jährige sollte in der nächsten Zeit in sein Heimatland abgeschoben werden. Die polnischen Behörden hatten seine Auslieferung wegen eines anstehenden Strafverfahrens beantragt. Dem wurde Mitte Februar stattgegeben, die Auslieferung angeordnet.

In Rosdorf saß der Pole wegen einer Vielzahl von Delikten in Haft - Diebstahl in besonders schwerem Fall, mehrerer Körperverletzungen, Vollrausch, Beleidigung, Trunkenheit im Straßenverkehr, räuberischer Erpressung in einem minder schweren Fall, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und anderem. Dafür war der Mann zu insgesamt drei Jahren Haft verurteilt worden. Mittlerweile hatte der 27-Jährige seine Strafe zu etwa der Hälfte abgesessen.

Zu Tageblatt-Informationen, der Häftling habe sich in seiner Zelle am Knauf der Badezimmertür erhängt, wollte sich Buick nicht äußern. Von Äußerungen, der Mann habe für den Fall einer Auslieferung auf seine Selbstmordabsichten hingewiesen, diese seien von den JVA-Bediensteten aber ignoriert worden, sei ihm nichts bekannt.

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