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Hähnchenmast: Hevensen kämpft weiter

Ratssitzung Hähnchenmast: Hevensen kämpft weiter

In Sachen Hähnchenmastanlage Hevensen ist nicht das letzte Wort gesprochen. Das hat Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser (parteilos) in der Ratssitzung berichtet. Weil die Stadt ihre Zustimmung für die Mastanlage mit 29 950 Hähnchen im Gewerbegebiet versagte, ist laut Kaiser ein neuer Plan im Gespräch.

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Quelle: Gebert/dpa (Symbolbild)

Statt eines Einzelnen soll eine zu gründende Gesellschaft, die Anlage beantragen  –  und das nicht als landwirtschaftliche, sondern als gewerbliche Anlage.  

 
Auch in Sachen Höchstspannungsleitung laufen laut Kaiser viele Gespräche. Für fehlerhaft hält die Stadt die naturschutzfachliche und artenschutzrechtliche Betrachtung für die von Tennet gewählte Westtrasse. Zu dieser Ansicht seien die Vertreter Hardegsens nach einer Beratung vom Göttinger Naturschutzbiologen Michael Mühlenberg und dem Gladebecker Hermann Hondong gelangt. Mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr als Genehmigungsbehörde und dem Antragsteller soll die Trassenführung nun noch einmal beraten werden.

 
Eine Kooperation sind die Stadtwerke Hardegsen für die technische Betriebsführung mit den Stadtwerken in Göttingen eingegangen. Mit dem Abschied von dem früheren Bauamtsleiter auch aus der Leitung des Hardegser Betriebs fehlte in Hardegsen ein Wassermeister. Die Zusammenarbeit mit den Göttinger Stadtwerken habe sich als effektivste Lösung erwiesen, sagte Kaiser.

 
Auf nicht gechlortes Trinkwasser können sich die Lichtenborner freuen. Reibungslos laufe die Erneuerung des Trinkwasserhochbehälters, berichtete der Bürgermeister. Für Mitte Oktober sei die Übergabe vorgesehen.

 
Nach dem Sturmschaden im Fichtenbestand bei Drei Eichen ist in Abstimmung mit der Revierförsterei zugunsten der Sicherheit der Bürger die Entscheidung für den Kahlschlag gefallen. Mitte Oktober sollen die Arbeiten beginnen.

 

Von Ute Lawrenz

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