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Händler auf dem Göttinger Weihnachtsmark: Jasmin Janker

„Endlich mal ein Heimspiel“ Händler auf dem Göttinger Weihnachtsmark: Jasmin Janker

Essen, Schmuck, Glühwein, Bürsten, Kunsthandwerk: In 80 Buden preisen auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt dieses Jahr Händler ihre Waren an. Das Tageblatt stellt in loser Folge einige der Verkäufer vor. Heute: die Töpferin Jasmin Janker.

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Schalen, Vasen, Tassen: Jasmin Jancker verkauft nur Selbstgefertigtes.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. In den vergangenen vier Wochen durften die Weihnachtsmarktbummler für ihren Lieblingsstand abstimmen und die Besucher des Göttinger Weihnachtsmarktes waren sich einig: Jasmin Jankers Stand ist der Schönste. Nur hat Janker das noch gar nicht mitbekommen. „Ach ja? Wurde das schon bekanntgegeben?“

Die 37-Jährige hat an ihrem Stand aber auch alle Hände voll zu tun, das Geschäft läuft gut. Und so sitzt Janker, eingepackt in warme Kleidung, mit ihrem Schnauzer Phelan zwischen etlichen Tassen, Schalen und Kerzenhaltern und wartet auf Kundschaft, die in Scharen ihren begehbaren Stand ansteuert.

Alles, was sie verkauft, hat die Töpferin selbst hergestellt. Gelernt hat sie ihren Beruf in Einbeck, ihr späterer Berufsweg hat sie sogar nach England geführt, wo sie eine Werkstatt in Lydney geleitet hat. „Ich wollte einfach auch ins Ausland, um noch andere Arten des Handwerks kennenzulernen“, erzählt sie. Was sie in England gelernt hat? „Eine besondere Art der Kerzenhalter – aber die sind schon ausverkauft.“

Janker ist dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt. „Davor war ich sechs Jahre in München, aber jetzt wollte ich auch einfach mal ein Heimspiel“, erzählt sie. Ihre Werkstatt steht in Reiffenhausen, da lohne es sich, auf dem Markt in der Universitätsstadt präsent zu sein und die Kunden vielleicht auch zu einem späteren Besuch in der Werkstatt zu gewinnen.

Der größte Unterschied zu München? „Ganz klar die Mentalität“, findet Janker. „Die Göttinger sind einfach pragmatischer.“ Folgerichtig verkaufen sich Tassen am Besten. „Auf jeden Fall haben die Göttinger jetzt wieder alle Tassen im Schrank“, sagt sie und lacht.

Von Benjamin Köster

Gewinner: Die schönsten Stände

Die Gewinner stehen fest: „Fladenbrot Oliveto“ (Stand 10)  und „Töpferei Janker“ (Stand 16) haben die schönsten Stände auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt 2014. Die rund 500 Besucher des Marktes 2014, die an der Wahl teilgenommen haben, haben die Stände in den Kategorien Imbissstände und Kunsthandwerk in diesem Jahr an die Spitze gewählt.

Bei den Imbissständen teilen sich mit gleicher Punktzahl die Stände „Glühwein Krummacker“ (Stand 51) und „Beinhorn – Glühwein und Feuerzangenbowle“ (Stand 71) den zweiten Platz. „Glasbläserei Meinert“ (Stand 58) und „Geschenkartikel Schulz“ (Stand 9) belegen Platz zwei und drei in der Kategorie Kunsthandwerk. Unter den Teilnehmern wurden 15 Preise verlost.

Darunter Bummelpässe, Pro-City-Einkaufsgutscheine und Stadtführungen des Vereins Tourismus Göttingen.

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