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Händler und Gemeinden organisieren Abendprogramm in Göttinger Innenstadt

Lichteffekte und offene Kirchen Händler und Gemeinden organisieren Abendprogramm in Göttinger Innenstadt

„Himmlische Lichter und mehr“ haben am Freitagabend Fassaden in der Göttinger Innenstadt in Szene gesetzt. Zugleich gab es Lesungen, Musik und Besinnliches zur „Langen Nacht der Kirchen“ und offene Geschäfte bis 22 Uhr. Die Reaktionen der Besucher waren verhalten.

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Quelle: us

Göttingen. Wabernd zieht der künstliche Nebel über die Straße. Grünes Laserlicht tanzt auf dem Asphalt, an der Fassade des Schreibwarenladens glitzert ein Lichtervorhang  weihnachtlich. Die Installation in der Gotmarstraße gehört zu den besten an diesem Abend. Immer wieder bleiben Passanten stehen und staunen, dann zieht es sie weiter: zur Discokugel am Nabel oder zu den kreisenden Lichtpunkten am Markt. Andere sind noch in Gedanken versunken bei der Geschichte vom Kameltreiber von Heidelberg, vorgelesen in der Jacobikirche. Oder sie eilen mit Vorfreude zum Gospel-Pop-Konzert in der Nikolai-Kirche.

 

 

Ihre Wege werden nicht nur von neun positionierten Lichtinstallationen beleuchtet, sondern auch vom Schaufensterlicht etlicher Geschäfte, die bis 22 Uhr geöffnet sind. Zum wiederholten Mal seit 2006 haben die Händler mit der Pro City GmbH und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gemeinsam die „Himmlischen Lichter“ zur „Langen Nacht der Kirchen“ umgesetzt. Eine Mischung aus Kunstlicht, Kirche und Kaufhaus, die vor vier Jahren Tausende in die Innenstadt gelockt hatte, an diesem Freitag aber nur wenige. Nur die Kirchen sind teilweise voll besetzt.

 

Foto: Theodoro da Silva

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„Ich habe mehr erwartet“, kommentiert Petra Drago aus Grone die Lichteffekte, bevor sie weiter shoppen geht, auch wenn die meisten Geschäfte in den Nebenstraßen am späten Abend geschlossen sind. Auch Frank Rollmann aus Bovenden ist enttäuscht: „Da bekomme ich in der Disco mehr geboten.“ Seiner Begleiterin Judith Meier ist das egal, sie hat gerade in St. Johannis eine öffentliche Probe der Stadtkantorei besucht: „Das war so schön.“ Auch die Händler bilanzieren den Abend unterschiedlich – von „läuft gut“ bis „ich hatte mir mehr erhofft“. Pro-City-Managerin Frederike Breyer hingegen äußert sich sehr zufrieden: „Wir haben viele Gäste, die Illumination und das Kirchenprogramm werden gut angenommen.“

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