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Häuslicher Pflegedienst Kimbu Göttingen schafft Stelle aus Spendengeld

Familieberaterin für schwerkranke Kinder Häuslicher Pflegedienst Kimbu Göttingen schafft Stelle aus Spendengeld

Der häusliche Kinderkrankenpflegedienst Kimbu hat aus Spendenmitteln eine Familienberaterin eingestellt. Diese könne Familien mit schwerkranken Kindern intensiver unterstützen, heißt es in einer Mitteilung. Kimbu ist eine gemeinnützige GmbH, die 1998 unter anderem auf Initiative der Elternhilfe für das krebskranke Kind gegründet wurde.

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Göttingen. Die Elternhilfe ist Trägerin des Elternhauses am Universitätsklinikum Göttingen, des Nachbarn von Kimbu.

Kimbu versorgt schwerkranke Kinder in einem Umkreis von 90 Kilometern um Göttingen. Die Erkrankungen der Kinder sind laut Kimbu sehr vielschichtig. Die Versorgungszeiten variierten von einer Stunde bis zu 24 Stunden am Tag.

Wegen der hohen psychischen Belastung und der neuen Situation aufgrund der Erkrankung des Kindes, seien zusätzliche organisatorische Belange für die Familien häufig kaum zu leisten. Während der rein pflegerischen Betreuung durch das Fachpersonal ergäbe sich sehr oft zusätzlicher Unterstützungsbedarf, sehr häufig im sozialrechtlichen Bereich.

„Im Laufe unserer jahrelangen pflegerischen Versorgungen in den Familien, haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Beratungen und Versorgungen immer komplexer werden, die Familien und die Pflegekräfte zeitlich überfordert sind“, so Pflegeleiterin Antje Schischkoff. „Dafür haben wir eine erfahrene Pflegefachkraft von Kimbu zur Familienberaterin geschult“ ergänzt sie.

Zu den Aufgaben von Familienberaterin Angela Sabisch  zählten die Übernahme aus dem Krankenhaus und Kontaktaufnahmen zu Organisationen oder Ämtern. Weil nur wenige Leistungen von den Kostenträgern übernommen würden, habe die Stelle überwiegend über Spenden finanziert werden müssen, heißt es weiter. Deshalb würden auch weiter Spenden benötigt.

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