Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Halbiertes Weender Freibad soll bleiben Kommentar: Wieder im Fluss

Kommentar

Kommentar: Wieder im Fluss

Bei der Vorstellung des neuen Konzepts für das Freibad Weende gab es noch manche Spitze: hier ein höhnisches Gelächter im Publikum, dort eine gereizte Bemerkung der Verwaltung. Das zeigt, wie groß die Verwerfungen um eine mögliche Schließung des Freibades Weende in den vergangenen Monaten waren.

Soll bleiben, aber nur mit Landebecken: die Rutsche.

© SPF

Doch nun haben sich beide Seiten stark aufeinander zubewegt. Verwaltung und auch Politik haben erkannt, dass es weder klug noch gerecht ist, im Zuge des Kürzungspakets nur einen einzigen Stadtteil zu stutzen. Die Verwaltung erwägt, auch die Standards anderer Freibäder zur Debatte zu stellen – und die Mitarbeit der dortigen Bürger. Der Förderverein für das Freibad Weende wiederum hat von Anfang an nie eine Status-quo-Politik betrieben, sondern nach neuen Wegen gesucht.

Vieles muss noch diskutiert werden. Doch alle Beteiligten haben den Willen gezeigt, in dem nun gesteckten Rahmen eine – finanziell und im Hinblick auf die Attraktivität des Geländes – tragbare Lösung zu finden. Die Verhandlungen sind wieder im Fluss.

Von Jörn Barke

Mehr zum Artikel
CDU scheitert

Hans Otto Arnold (CDU) hatte Schwierigkeiten, sich das Lachen zu verkneifen. Im Ortsrat Weende sprach er sich im Namen seiner Fraktion dafür aus, den Zehn-Meter-Turm im Weender Freibad unter Denkmalschutz zu stellen.

mehr
Bilder der Woche vom 14. bis 20. Oktober 2017