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Halbzeit: Zwischenbilanz des Göttinger Weihnachtsmarktvereins

Starke erste Halbzeit für die „Wohlfühlstube“ Halbzeit: Zwischenbilanz des Göttinger Weihnachtsmarktvereins

Daniel Asmuß ist zufrieden. Nach der Halbzeit auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt zieht der Vorsitzende des Weihnachtsmarktvereines eine positive Zwischenbilanz: „Der Start war deutlich besser als im vergangenen Jahr“, sagt er. Noch liegen aber keine konkreten Besucherzahlen vor.

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Im Glühwein liegt die Wahrheit: Der Göttinger Weihnachtsmarkt ist ein beliebter Treffpunkt.

Quelle: Heller

Göttingen. Schon der Eröffnungsmittwoch vor zweieinhalb Wochen sei „voll wie nie gewesen“. Einzig die zurückliegende Woche sei etwas schwächer gewesen. Regen und starker Wind hätten viele von einem Besuch auf dem Markt abgehalten, sagt Asmuß. Am Freitag sei aber schon wieder „ganz schön Betrieb gewesen“. Die Resonanz von Besuchern und Marktbeschickern, die ihn erreicht, sei bislang durchweg positiv.

Am Sonnabend herrschte am frühen Abend dichtes Gedränge vor den Glühweinständen. Er empfinde den Göttinger Weihnachtsmarkt als „gesellig und gleichzeitig besinnlich“, sagte der Student Christian Neufeldt. Für ihn sei der Markt ein „schöner Jahresausklang“. Für Thorben Riesen, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den Weihnachtsmarkt besucht, hat der Weihnachtsmarkt in Göttingen einen Makel: „Er schließt zu früh“, sagte der BWL-Student. Statt 20.30 Uhr schlägt er ein Marktende um 22 Uhr vor. „Dann müsset man sich, wenn man abends um 20 Uhr aus der Vorlesung kommt, nicht so beeilen“.

Asmuß meint, dass sich der Göttinger Markt in den vergangenen fünf Jahren vor der grandiosen Kulisse von Alten Rathaus und Johanniskirche zu einer „kleinen Wohlfühlstube“ gemausert hat. Stets und ständig sei an der Marktatmosphäre gearbeitet worden. Tannenbäume, Beleuchtung, Holzschnitzel vor den Buden und Standbetreiber, die ihre Buden aufgehübscht haben.

„Das macht Spaß, weil viele mitmachen“, sagt Asmuß. Auch die Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt sei gut. „Sehr verlässlich“, meint Asmuß. Dass es zu Beginn des Marktes Auseinandersetzungen um den neuen Toilettenwagen gegeben hat bedauert der Vereinsvorsitzende und räumt ein, dass man Anwohner möglicherweise zu spät informiert habe. Er glaubt aber, dass der Wagen eine dringend nötige Ergänzung des Marktangebotes ist.

Eine Begehung des Marktes, so berichtet Asmuß, soll es am Donnerstag geben. Vertreter des Vereins und der Stadtverwaltung nehmen daran teil. Bei einer Beiratssitzung soll dann auf Grundlage der Begehung diskutiert werden, was beim Markt im nächsten Jahr verbessert werden kann.

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