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Hann. Münden gibt zwei Spielplätze auf

Mehrheitlich zugestimmt Hann. Münden gibt zwei Spielplätze auf

Die Spielplätze Linzeweg in Münden und Am Seltenrain in Hedemünden werden kaum noch frequentiert. Würden diese aufgegeben, würde das die Aufwendungen reduzieren und zum Haushaltssicherungskonzept der Stadt beitragen. Der Gesellschaftsausschuss hat dem jetzt zugestimmt.

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Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Hann. Münden. Das Gremium ist in seiner jüngsten Sitzung dem Vorschlag von Verwaltung und Kommunalen Diensten Münden (KDM) gefolgt und beschloss die Schließung des Spielplatzes Linzeweg hinter der Blume. Außerdem wurde dem Ortsrat Hedemünden die Aufgabe des Spielplatzes Am Sentenrain empfohlen, dem die endgültige Entscheidung darüber obliegt. Die KDM hat die Aufgabe der genannten Plätze vorgeschlagen, nachdem deren Nutzung geprüft worden war. Beide würden „nicht mehr regelmäßig sondern offensichtlich nur noch sporadisch und damit ausgesprochen gering frequentiert“, heißt es in der Beschlussvorlage.

Im Wohngebiet hinter der Blume gebe es zudem einen weiteren Spielplatz (Am Krughof). Und in Hedemünden bestünden noch zwei weitere Spiel- und Bolzplätze am Pfarrgarten und am Pfuhlweg. Diese sollen weiter betrieben werden. Weitere kurz- und mittelfristig sollen keine weiteren Spielplätze in der Kernstadt oder den Ortschaften zurückgebaut werden.

Die Schulpielplätze der Grundschulen am Wall, Königshof, Gimte und Hemeln könnten seit Jahren auch außerhalb der Schulzeit genutzt werden, teilt die Verwaltung mit. Nicht möglich sei das wegen des Zugangs über das Schulgelände an den Grundschulen in Neumünden und Hermannshagen. Bislang stünden die Freigabe der Außenspielflächen bei den Kindertagesstätten für Dritte nicht zur Verfügung. Das soll aber mit den Trägern und Kita-Leitungen beim nächsten runden Tisch diskutiert werden.

Dem Beschlussvorschlag zur Aufgabe der beiden nicht mehr frequentierten Spielplätze wurde bei zwei Enthaltungen von den CDU-Vertretern zugestimmt. Bürgermeister Harald Wegener (BFMÜ) hatte vorweg Argumentationshilfe gegeben. Die Kinder würden heute bis in den Nachmittag in Hort, Kindergarten oder Schule betreut, so dass ihnen kaum noch Zeit bleibe, auf öffentlichen Spielplätzen zu spielen.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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