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Hardegsen soll Hähnchenmast bei Hevensen nicht zustimmen

Ausschuss empfiehlt Hardegsen soll Hähnchenmast bei Hevensen nicht zustimmen

Die Stadt Hardegsen soll das Einvernehmen zum Bau der Masthähnchenanlage bei Hevensen versagen - mit der Gegenstimme von Thomas Spangenberg (FDP) hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bau das empfohlen. Mit diesem Votum beziehen sich die Ausschussmitglieder auf die Bewertung von Frank Niederstadt, Rechtsanwalt aus Hannover.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Hardegsen. Der Bau des Stalls verstößt laut Niederstadt gegen die Regeln im Gewerbegebiet. Denn eine landwirtschaftliche Anlage sei im Außenbereich zwar privilegiert, im Gewerbegebiet aber unzulässig. Deshalb könne sie nicht genehmigt werden, die Stadt dürfe ihr Einvernehmen versagen. Ein Haftungsrisiko sieht der Rechtsanwalt nicht.

Der Landkreis Northeim schließt sich dieser Sichtweise nicht an. Ralf Buberti als Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt im Landkreis sieht gute Argumente dafür, „ein nicht erteiltes gemeindliches Einvernehmen im Baugenehmigungsverfahren zu ersetzen“. Eine abschließende Entscheidung könne aber erst nach Vorlage sämtlicher Unterlagen einschließlich der gemeindlichen Stellungnahme erfolgen. Diese muss die Stadt noch in dieser Woche vorlegen.

Brigitte Halbauer von der Bürgerinitiative (BI) für mehr Lebensqualität und gegen die Mastanlage erklärte, dass die BI 1177 Unterschriften gesammelt habe. Vornehmlich stammten sie von Menschen aus der näheren Umgebung von Hevensen. In der Ratssitzung am Dienstag, 14. April, um 19 Uhr im Musikraum der Grundschule Hardegsen, Am Gladeberg, will die BI die Unterschriftenlisten übergeben. Ob er das gemeindliche Einvernehmen zu der Hähnchenmastanlage gewähren will, muss der Rat in der heutigen Sitzung entscheiden.

Von Ute Lawrenz

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