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Hardegser Burghof soll Burghof bleiben

Bürger gegen Umbenennung Hardegser Burghof soll Burghof bleiben

Der Burghof in Hardegsen soll der Burghof bleiben. Eindeutig haben sich Hardegser Bürger und dann auch der Rat gegen die Umbenennung des Hofes vor der Burg in Grünhagener Platz ausgesprochen.

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Nach 700 Jahren Stadtgeschichte: Burghof bleibt Burghof.

Quelle: Vetter

Am 17. März 1984 hat die Stadt Hardegsen die Patenschaft für Gemeinde und Kirchspiel Grünhagen mit ihrer Unterschrift besiegelt. Mehrfach sei deshalb der Wunsch geäußert worden, zur Erinnerung an diese Patenschaft eine Straße den Namen „Grünhagen“ zu belegen, hatte Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos) in der Verwaltungsvorlage erläutert. „Da der Burgplatz bislang nicht offiziell benannt wurde, bietet sich eine entsprechende Benennung an“, heißt es in der Vorlage weiter. Und: „Der Beschluss sollte gefasst werden, damit dieses bei der nächsten großen Veranstaltung der Kreisarbeitsgemeinschaft Preußisch-Holland am 11. September 2010 in Itzehoe mitgeteilt werden kann“.

Gleich in der Einwohnerfragestunde meldeten sich Bürger zum Thema. Allen voran vertrat Stadtheimatpfleger Herbert Heere die Meinung, dass man den Burghof nach mehr als 700 Jahren Stadtgeschichte nicht einfach umbenennen könne. „Schmettern Sie mit ihrer Stimme den Antrag ab“, appellierte auch Feodor Hagendorff an den Rat. Dem Mitglied, das den Antrag eingebracht habe, sprach er jegliches Heimatverständnis ab. Dabei betonte er, dass er damit nicht gegen die Patenschaft sprechen wolle. Die Stimmen aller vereinte Sjuts mit dem Vorschlag, den Beschluss dahingehend abzuwandeln, dass irgendeine öffentliche Straße mit dem Namen Grünhagen belegt werden solle. Nun haben die Hardegser noch Zeit, darüber nachzusinnen, welche es werden könnte.

Von Ute Lawrenz

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