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Hardegser Stadtwerke setzen auf Sonnenenergie

Neues Geschäftsfeld Hardegser Stadtwerke setzen auf Sonnenenergie

Die Stadtwerke Hardegsen setzen auf die Sonne. Nachdem der Stadtrat im vergangenen Jahr die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen hat, eröffnen die Stadtwerke ein neues Geschäftsfeld und errichten zwei Photovoltaikanlagen.

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Letzte Arbeiten auf dem Dach: Dominik Schüren (links) und Alexander Stecklein.

Quelle: Lawrenz

Auf dem Hardegser Feuerwehrgerätehaus ist so eine Anlage mit einer Leistung von 30 Kilowatt-Peak entstanden. Eine Leistung von 15 Kilowatt-Peak haben die Solarplatten auf dem Trinkwasserhochbehälter in Asche. Laut Dirk Schrader als Betriebsleiter der Stadtwerke erreichen beide Anlagen zusammen bei einer kalkulierten Nutzungszeit eine Rendite von rund 4,9 bis 5,4 Prozent. „Die Amortisationszeiten liegen deutlich unter 20 Jahren.“ Vermieden werden Kohlendioxid-Emissionen in der Größenordnung von rund 10 000 Kilogramm pro Jahr, betont Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos).

Fast ein Jahr haben die Vorbereitungen für die 125 000-Euro-Investition in Anspruch genommen, weiß Schrader. Infolge der Änderungen für die Einspeisevergütung hätten die Ratspolitiker viele Fragen gehabt. Als klare Vorgabe setzten sie, dass die Stadtwerke mit dem neuen Geschäftsfeld ein positives Wirtschaftsergebnis erziele. Keinesfalls durften sich negative Auswirkungen für den ursprünglichen Geschäftsbereich der Trinkwasserversorgung ergeben. Diese Vorgaben werden laut Betriebsleiter der Stadtwerke nun erreicht. Gleichzeitig gebe die Politik das Zeichen, dass sie die alternative Energiegewinnung unterstützt. Der Betriebsleiter der Stadtwerke sieht in dem Projekt einen „deutlichen positiven Schritt in der Entwicklung eines zukunftsfähigen verantwortungsvollen Betriebs, Stadtwerke Hardegsen“.

enz

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