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Hardegser Weperschule richtet Entspannungsraum für 18.000 Euro ein

Snoezeln zwischen Luftblasen Hardegser Weperschule richtet Entspannungsraum für 18.000 Euro ein

In schlanken Wassersäulen steigen leise blubbernd Luftblasen auf. Versteckte Lampen in den Säulen hüllen den Raum mit seinem wolkenartigen Deckenhimmel mal in grünes, mal in orangenes und mal in braunes Licht. Musik schwirrt durch den Raum – sanft und beruhigend.

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Wassersäulen und warmes Licht: Snoezelenraum in der Weperschule.

Quelle: EF

Hardegsen. Und wer sich in einen der großen Sitzsäcke mit eingebauten Lautsprechern setzt, spürt die Basstöne im ganzen Körper. Der Snoezelenraum der Weperschule in Hardegsen ist der neue Lieblingsraum der Schüler. Hier ist entspannen und träumen erlaubt - und gewollt.

Die Idee entstand in den 1980er-Jahren in Holland und entwickelte sich als pädagogisches Konzept zur Entspannung in geschützter Umgebung, erklärt Carina Lubsch, Lehrerin an der Hardegser Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung. Der Begriff Snoezelen (Snuselen gesprochen) ist ein Kunstwort – zusammengesetzt aus den Wörtern snuffeln für Schnuppern und doezelen für dösen.

Allerdings gehe es um weit mehr als den Geruchssinn, so die Beschreibung der Schule. Durch Licht, Luftblasen, Spiegel und Musik solle die gesamte Wahrnehmung der Besucher gefördert werden. Farbeffekte, Form und Tempo der aufsteigenden Luftblasen könnten nach Belieben eingestellt und verändert werden.

Dadurch biete der Raum den Kindern neben Entspannung auch immer wieder etwas spannendes Neues. Musik und Farbtöne könnten aber auch eine erzählte Geschichte begleiten, wenn zum Beispiel Vogelgezwitscher und herbstliche Farbtöne die Lebenswelt einer kleinen Waldmaus untermalen.

Etwa 18 000 Euro hat der Snoezelenraum gekostet. Die spezielle Einrichtung hat der Landkreis Northeim als Träger der Schule bezahlt, die bauliche Grundausstattung der Förderkreis der Schule mit einem Zuschuss in Höhe von 3500 Euro.

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