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Harz-Initiative will mit „Harzring“ Verkehrsinfrastruktur voranbringen

Osterode Harz-Initiative will mit „Harzring“ Verkehrsinfrastruktur voranbringen

Die Bürgermeister im Harz setzen auf länderübergreifende Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen sie so auch das Projekt „Harzring“ für eine bessere Verkehrsinfrastruktur voranbringen. Wichtiges Thema ist dabei der Lückenschluss zwischen der neuen B-243-Trasse und der A 38 auf Thüringer Seite.  Das Vorhaben müsse einen hohen Stellenwert im Bundesverkehrswegeplan haben, forderte  Osterodes Bürgermeister  Klaus Becker (SPD) auf einer Tagung der Initiative „Ein Harz“ in Clausthal-Zellerfeld.

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Der Harz

Quelle: dpa/Archiv

Bürgermeister aus Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt erläuterten in der Runde erstmals mit Vertretern der regionalen Wirtschaft das Anliegen der Initiative, den Harz unabhängig von Länder-, Kreis- und Stadtgrenzen als Gesamtregion aufzustellen. In Arbeitsgruppen – Verkehrsinfrastruktur, Imagebildung, rechtliche Bedingungen und Bildung – würden derzeit Ziele und Aufgabenstellungen formuliert und für die nächste große Runde aller beteiligten Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landräte Ende Februar in Sangerhausen erarbeitet, erklärte die  Osteroder Stadtverwaltung.  

Die Kommunalpolitiker wollen das Projekt „Harzring“ für das Treffen in Sangerhausen vorbereiten, um dann über die Ministerien der drei Bundesländer „einen gemeinsamen Zugang zum Bundesverkehrswegeplan“ zu erreichen. Vertreter der Wirtschaft aus den Landkreisen Nordhausen, Osterode, Goslar, Sangerhausen und Harzkreis hätten sich einhellig für ein gemeinsames Vorgehen ausgesprochen. Einig seien sich alle Teilnehmer darin, dass die Dachmarke „Harz“ besser vermarktet werden müsse. Neben dem Abbau von Bürokratien und der Einwerbung von Fördermitteln ist aus Sicht der Initiative ein gemeinsames Auftreten der Region Harz auch ein wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil. Beispielsweise in den Bereichen Fachkräfte und Verkehrswegeinfrastruktur gelte es, gegen andere Regionen zu punkten. ft

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